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BDSV und VDM erheben Beschwerde gegen das neue KrWG

Nach Überzeugung der BDSV und des VDM verstößt die Ausgestaltung der "gewerblichen Sammlung" im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz, insbesondere was kleingewerbliche Sammlungen von Schrott betrifft, gegen europäisches Recht. Die beiden Verbände haben deshalb bei der EU-Kommission in Brüssel Beschwerde mit dem Ziel eingelegt, dass Deutschland das am 1. Juni 2012 in Kraft tretende Gesetz in den entsprechenden Punkten ändern muss. Unter anderem werde dadurch eine über hundertjährige privatwirtschaftliche Sammeltätigkeit ausgelöscht.


Recyclingbranchen-Umfrage: KrWG dämpft Stimmung trotz Aufwind

Die deutsche Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft rechnet mehrheitlich damit, dass der im Vorjahr begonnene spürbare wirtschaftliche Aufschwung der Branche im laufenden Jahr fortgesetzt wird. Eine vom BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. durchgeführte Umfrage ergab, dass 60 Prozent der Unternehmen eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Jahr 2011 erwarten. 30 Prozent der Betriebe werden ähnliche Umsatzzahlen wie im Vorjahr erreichen. Lediglich 10 Prozent der Firmen rechnen mit rückläufigen Umsätzen.


IFAT ENTSORGA 2012 international: Fast 3.000 Aussteller aus 54 Nationen

Mehr Besucher, mehr Aussteller, mehr Fläche: Nach den Bestmarken bei der Ausstellerzahl und der Fläche hat die IFAT Entsorga mit rund 125.000 Besuchern gegenüber 109.589 Besuchern im Jahr 2010 einen weiteren Rekord aufgestellt. Dr. Johannes F. Kirchhoff, Vorsitzender des Fachbeirats der IFAT Entsorga und Geschäftsführender Gesellschafter der FAUN Umwelttechnik: "Die IFAT Entsorga 2012 zeichnet sich durch eine hohe Besucherfrequenz aus - deutlich mehr Gäste als zur vorherigen Messe 2010. Hervorragend hat sich auch das internationale Kundenbild entwickelt."


Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft im Aufwind

Die deutsche Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft rechnet mehrheitlich damit, dass der im Vorjahr begonnene spürbare wirtschaftliche Aufschwung der Branche im laufenden Jahr fortgesetzt wird. Eine vom BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. im Vorfeld der derzeit in München stattfindenden Weltleitmesse IFAT ENTSORGA durchgeführte Umfrage ergab, dass 60 Prozent der Unternehmen eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Jahr 2011 erwarten.


Sägerestholz aus deutschen Sägewerken Rohstoff für Pellets

Die Pelletproduktion in Deutschland befindet sich auch zu Beginn des Jahres 2012 auf sehr hohem Niveau. Von Januar bis März wurden rd. 490.000 Tonnen (t) Holzpellets hergestellt, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) aktuell meldet. So hoch war die Pelletproduktion noch nie in einem ersten Quartal. Beim DEPV rechnet man daher für 2012 erstmals mit einer Gesamtjahresproduktion von über zwei Mio. Tonnen. Im ersten Quartal 2012 wurden 486.451 t Holzpellets in deutschen Pelletwerken hergestellt.


Anspruchsvolle Verwertungsquoten für Kunststoffe sind sinnvoll

Das Kunststoffrecycling ist auf gesicherte Stoffströme hinsichtlich der Quantität und auch der Qualität angewiesen. Das machte bvse-Vizepräsident Herbert Snell in seinem Vortrag vor den Teilnehmern der Tagung "Kunststoffrecycling in Sachsen" kürzlich in Dresden deutlich, die von der IG KURIS e.V. und dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. veranstaltet wurde. Er plädierte außerdem für eine Steigerung des Einsatzes von heimischen Sekundärrohstoffen in der gewerblichen und industriellen Produktion.


Steel scrap market report from Italy

Looking at the last WSA Short Range Outlook, steel makers forecast that the global apparent steel use will increase by 3.6% this year and by 4.5% in the 2013, following the growth of 5.6% in the 2011. It means that even if we saw several negative events in the 2011 (the euro zone debt crisis, the Japan’s earthquake, the political turmoil in the MENA Countries and the floodings, not only in Thailand), the steel use is always driven by a positive growth.


Wenn EOL-Vehikel einfach verschwinden

Wie können die Wertstoffe eines Altfahrzeugs besser im Kreislauf gehalten, die Schlupflöcher in der Recyclingkette geschlossen werden? Das diskutierte die Branche auf dem 12th International Automobile Recycling Congress IARC in Budapest. Die Autohersteller, so war auf dem IARC, der vom 21. bis 23. März 2012 mit etwa 200 Teilnehmern aus 25 Ländern und 21 Ausstellern erneut in Budapest stattfand, zu erfahren, verzeichnen nach einem massiven Einbruch infolge der Wirtschaftskrise von 2008/09 wieder deutlich höhere Absatzzahlen.


Deponien: „Wir müssen näher dran!“

Welche Wertstoffanteile sind in einer Deponie enthalten und wo sind diese zu finden? Darüber informierte die Berliner Recycling- und Rohstoffkonferenz mit einem eigenen Schwerpunkt. Von 1998 bis 2009 nahm die Zahl der Deponien in Deutschland von 2.341 auf 1.553 ab; im gleichen Zeitraum sank die hiesige Ablagerungsmenge von 63,5 auf 35,4 Millionen Tonnen. Daraus auf eine sinkende Bedeutung der Deponierung zu schließen, wäre falsch. Im Gegenteil: Deponien werden auch zukünftig wichtige Funktionen übernehmen.


Kroatiens Abfallwirtschaft: Klarmachen zur Wende

In Kroatiens Abfallwirtschaftspolitik kündigt sich ein Kurswechsel an: Die neue Regierung will die Sanierung der landesweit 150 Deponien vorantreiben, Investitionen straffen und den EU-Beitrittskandidaten für Recycling-Know-how attraktiv machen. Dass sich rasch etwas ändern muss, darüber ist man sich in Kroatien durchaus bewusst. Der Adria-Anrainer mit knapp 4,3 Millionen Einwohnern, der am 1. Juli 2013 als 28. Mitglied in die Europäische Union aufgenommen werden soll, kann sich ein unbedarftes „Weiter so“ hinsichtlich seiner bisherigen Abfallentsorgungspraxis nicht länger leisten.



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