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Überall auf der Welt drosseln Stahlhersteller ihre Produktion, doch es gibt auch Ausnahmen.
 
So scheint sich die Situation in den USA zu entspannen, zumal die Rohstahlproduktion erstmals seit August wieder gestiegen ist. Nach Angaben des American Iron and Steel Institutes arbeiten die Werke mit einer Auslastung von 36,3 Prozent und produzierten in der vergangenen Woche 866.000 Tonnen, in der Vorwoche waren es mit 800.000 Tonnen 8,3 Prozent weniger. Zum Vergleich: In der entsprechenden Woche des Vorjahres lag der Auslastungsgrad bei 88,7 Prozent.
 
Auch in China ist eine Erholung der Stahlnachfrage zu bemerken. Wie das deutsche Stahl-Zentrum meldete, sind in der Volksrepublik aufgrund des Stimulierungsprogramms, das vor allem der Infrastruktur und dem Wohnungsbau zugute kommt, sowohl die Produktion als auch die Verkäufe schrittweise gestiegen. 
 
Angesichts dieser Tendenz zur Marktstabilisierung hat die chinesische Regierung Medienberichten zufolge den Plan fallenlassen, Stahl als strategische Reserve zu kaufen. Auf diese Weise sollten die Verluste der staatlichen Stahlwerke reduziert werden. Proteste verhinderten aber die Umsetzung des Vorhabens. In China haben sich die Stahlpreise seit Ende des vergangenen Jahres leicht erhöht und den Druck, der auf den Stahlwerken des Landes lastete, abgeschwächt. Marktteilnehmer gehen von einer Belebung des Inlandsmarktes aus.  
 
Quelle: RECYCLINGPORTAL

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Artikel vom: 20.01.2009 15:06
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