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Hamburg – Mehr als 70 Prozent der Radioaktivität im maroden Salzbergwerk Asse II stammen von radioaktiven Abfällen aus Kernkraftwerken der vier großen Energiekonzerne EnBW, RWE, Vattenfall und E.on. Dies geht aus einem Inventarbericht hervor, den das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, heute Helmholtz Zentrum München, bereits im Jahr 2002 erstellte. Er gibt Aufschluss über Ort, Ausmaß und Zusammensetzung der vorhandenen Radioaktivität. Zudem informiert er über die Herkunft des Atommülls. Die Atomindustrie hatte stets behauptet, Atommüll aus privatwirtschaftlicher Quelle sei nur in geringen Mengen in die Asse verklappt worden. Erst im Januar hat der Bundestag eine Novelle des Atomgesetzes verabschiedet, nach der nun der Steuerzahler für viele Milliarden Euro Sanierungskosten der Asse aufkommen muss.  
 
MS Quelle: Greenpeace

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Artikel vom: 09.03.2009 14:49
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