Nach dem aktuellen Deloitte-Report "Turning the Corner - Global Metals Outlook" wäre die Stahlindustrie gut beraten, Rohstofflieferanten in Schwellenländern aufzukaufen.
Die Kunden von Schrotthändlern – die Stahlproduzenten – haben wie andere Branchen auch mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen. „Die aktuelle Nachfrage ist dramatisch eingebrochen. Sämtliche Unternehmen müssen ihre Kosten deutlich reduzieren und umfassende Restrukturierungsmaßnahmen in Betracht ziehen. Einzelne, gut aufgestellte Unternehmen nutzen jetzt die Chance, günstig zuzukaufen – dazu brauchen sie allerdings Cash", weiß Dr. Hans-Rudolf Röhm, Partner und Global Leader Manufacturing bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte.
In der aktuellen Lage konzentrieren sich sowohl die Hoffnungen wie auch die Befürchtungen auf China. Einerseits erwarten Experten, dass sich chinesische Produzenten aufgrund der nationalen Konjunkturmaßnahmen auf den Binnenmarkt fokussieren und daher im weltweiten Wettbewerb ausfallen. Andererseits fürchten sie den gegenteiligen Effekt: ein massives Vordringen chinesischer Anbieter in den europäischen Markt. Einige Player sehen bereits erste Zeichen der Erholung in China und hoffen auf eine Belebung des Geschäfts, denn – da sind sich die Experten einig – das Riesenreich birgt insbesondere beim Infrastrukturausbau enorme Potenziale. Ähnliche Hoffnungen hegen sie in Bezug auf Indien, das einen noch größeren Stahlbedarf hat als China...
Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 05/2009!
Quelle: Sekundär-Rohstoffe
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