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Durch Sammlung und Recycling von Verpackungen aus der Gelben Tonne sowie von Glas und Papier trägt die Interseroh Dienstleistungs GmbH jährlich zu einer Einsparung von rund 204.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen bei. Diese Menge entspricht ungefähr den CO2-Emissionen einer Stadt der Größe von Hockenheim mit rund 21.000 Einwohnern. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen im Auftrag von Interseroh erstellt hat.

Die Gelbe Tonne
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Betrachtet wurden in der Studie erstmals die einzelnen Stoffströme Glas, Papier und Leichtverpackungen (LVP), also Verpackungen aus Weißblech, Aluminium, Kunststoff oder Verbundmaterialien aus der haushaltsnahen Wertstoffsammlung („Gelbe Tonne“). Für alle drei Stoffströme wurde der jeweilige Primärproduktionsprozess von der Gewinnung des Ausgangsmaterials bis zum Rohprodukt – z.B. Papierfaser oder Kunststoffgranulat – sowie der jeweilige Recyclingprozess von der Sammlung bis zur Produktion eines vergleichbaren Rohproduktes bilanziert. Das Ergebnis des Vergleichs: Mit der derzeitigen Verteilung der beim Dualen System Interseroh angemeldeten Glas-, Papier- und LVP-Mengen, sparte Interseroh ca. 341 kg CO2 pro Tonne Verpackungsmaterial ein.

„Durch das Recycling von gebrauchten Verpackungen, die in privaten Haushalten entstehen, werden natürliche Ressourcen wie Rohöl und Holz geschont. Dazu kommt noch der positive Effekt, dass im Recyclingprozess weniger klimaschädliche Kohlendioxid-Emissionen entstehen als im normalen Produktionsprozess“, erläuterte Roland Stroese, Vorstand der börsennotierten Interseroh SE, zu der die Interseroh Dienstleistungs GmbH gehört. „Interseroh trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei und verbindet ökologische mit ökonomischen Interessen.“

Erstellt wurde die Studie vom renommierten Fraunhofer-Institut auf der Grundlage von gesicherten Erkenntnissen aus Umweltdatenbanken sowie von Interseroh-eigenen Daten für das Jahr 2007, die die tatsächlichen Recyclingvorgänge widerspiegeln. „Wir haben alle Angaben kritisch geprüft und auf Wunsch unseres Auftraggebers eher sehr vorsichtig gerechnet, so dass die tatsächlichen Einspareffekte noch höher sein können“, betonte Dr. Hartmut Pflaum, Geschäftsfeldleiter Ressourcenmanagement bei Fraunhofer-Institut.

Quelle: Interseroh

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Artikel vom: 27.05.2009 11:26
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