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Nach Angaben des österreichischen Stahlherstellers erreichte der Umsatz im Geschäftsjahr 2008/09 den Rekordwert von 11,6 Milliarden Euro.

Linz – Die um 11 Prozent höheren Einnahmen hatten aber kein besseres operatives Ergebnis (EBIT) zur Folge, das mit 1,02 Milliarden Euro annähernd auf dem Vorjahresniveau (1,15 Milliarden Euro) verharrte; ab dem 3. Quartal kam es infolge der sich weltweit verschärfenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in vier der fünf Divisionen zu deutlichen Mengen- und Preisrückgängen.

Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich um 25,6 Prozent von 979,6 Millionen Euro auf 728,4 Millionen Euro und der Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) um 18,7 Prozent von 751,9 Millionen Euro auf 611,6 Millionen Euro, bedingt durch das rückläufige operative Ergebnis und gestiegene Finanzierungsaufwendungen.

Im voestalpine-Konzern sank die Anzahl der Beschäftigten zum 31. März 2009 im Vergleich zum Ende des vorhergehenden Geschäftsjahres um 0,7 Prozent von 41.490 auf 41.216 Mitarbeiter (ohne Lehrlinge). Als Reaktion auf die Krise wurden Urlaubs- und Zeitguthaben in der 2. Jahreshälfte konsequent abgebaut, Arbeitszeitmodelle weiter flexibilisiert sowie Vorruhestandsmodelle forciert. Seit 30. September 2008 erfolgte darüber hinaus der Abbau von 1.109 Stamm-Mitarbeitern sowie 1.679 Leasingkräften, zum 31. März 2009 waren 10.613 Beschäftigte in Kurzarbeit.

Trotz der immer noch anhaltenden Wirtschaftskrise erwartet das voestalpine-Management auch für das Geschäftsjahr 2009/10 ein positives operatives Ergebnis. Nach Einschätzung der voestalpine AG wird sich die Stahlnachfrage (und damit der Schrottbedarf) vor dem zweiten Halbjahr 2010 wohl nicht stabilisieren. Erst nach einigen Jahren soll das Produktionsniveau des Jahres 2007 erreicht werden können.

Quelle: voestalpine AG/ andere

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Artikel vom: 05.06.2009 12:41
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