Umweltverbände und Netzbetreiber engagieren sich erstmals gemeinsam für die vollständige Integration zentral und dezentral erzeugter Erneuerbarer Energien ins europäische Stromnetz. Ziel ist der Ausbau von Produktions- und Übertragungsnetz-Kapazitäten.
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| Renewables-Grid-Initiative (RGI) |
Memorandum of Understanding
„Der unverzügliche Netzausbau ist eine wesentliche Voraussetzung für die Integration großer Mengen an erneuerbarer Energie. Insbesondere in Zeiten konjunktureller Schwäche erhöht sich der Druck, die aus ökonomischen, ökologischen sowie geostrategischen Gründen ungünstige Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern. Günstige Bedingungen für nachhaltige Investitionen in den Ausbau der Produktions- und Übertragungskapazitäten für Erneuerbare Energien können somit neben dem Klimaschutz einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft leisten“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von WWF, Germanwatch, Vattenfall Europe Transmission und TenneT. Deren Vertreter wollen kommenden Freitag, den 3. Juli in Berlin ein „Memorandum of Understanding“, einen Kooperationsrahmen der Partner unterzeichnen.
Die RGI fußt auf wissenschaftlichen Arbeiten von Antonella Battaglini, die als leitende Wissenschaftlerin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und im European Climate Forum als Process Leader des SuperSmart Grid-Projekts tätig ist. Die RGI ist eine Initiative des Berliner Think-do-Tanks THEMA1. Sie wird von der European Climate Foundation unterstützt. Weitere Informationen unter: www.renewables-grid.eu Quelle: Renewables-Grid-Initiative (RGI)
Artikel vom: 29.06.2009 10:33
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