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Der Bedarf an Schrott ist auf die anziehende Stahlerzeugung zurückzuführen. Dieser Trend ist in vielen Ländern der Erde festzustellen.

Schrott
Foto: B.Weber
Nach Expertenberichten benötigen die chinesischen Stahlwerke Schrott. Aufgrund der chinesischen Bestellungen bei japanischen Exporteuren haben sich die Preise um etwa 5 US-Dollar pro Tonne erhöht. Südkoreanische und taiwanesische Verbraucher greifen angesichts der aus ihrer Sicht hohen Preise auf eigene Bestände bzw. auf Angebote heimischer Anbieter zurück. Ware aus den USA wird als zu teuer empfunden.

Auch in der Türkei erhöhen Werke ihre Produktion. Es kommen sogar neue Kapazitäten hinzu: Im Juli will der türkische Hersteller von Stab- und Profilstahl Akin Hadde will die Fertigung in seinem neuen Walzwerk (Jahreskapazität: 160.000 Tonnen) aufnehmen. Nachdem die Inbetriebnahme wegen der ungünstigen Marktverhältnisse Ende des vergangenen Jahres verschoben wurde, hat im Juni die Testphase begonnen.

Kurum International (Albanien) will ebenfalls den Output erhöhen. Das Unternehmen plant, im dritten und vierten Quartal – je nach Marktlage – zwischen 1.300 und 1.700 Tonnen Langstahl pro Tag zu produzieren. Das Werk erhielt einen neuen Elektroofen und kann nach Abschluss der Testphase den Bedarf an Knüppeln selbst decken.

Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal sieht ebenfalls Kapazitätserhöhungen vor. Gleichzeitig will das Unternehmen seinen Produktionsschwerpunkt in Länder verlagern, deren Wachstums- und Konjunkturaussichten sowie Kostenstrukturen günstiger sind als in den Industrieländern. Dabei wird an die Hälfte der Produktion gedacht. In Brasilien soll die Kapazität beispielsweise drastisch steigen.

Quelle: Recyclingportal

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Artikel vom: 29.06.2009 16:17
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