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Holland, Ohio - Ein kompaktes, für die Verpackung von Lebensmitteln geeignetes, modulares System zur Produktion von aufgearbeitetem Kunstharz aus Polyethylenterephthalat (rPET) ist jetzt weltweit verfügbar. Das System wurde mit dem Ziel konzipiert, dem erhöhten internationalen Bedarf an rPET in den Bereichen Blasformung, Spritzguss und Thermoverformung auf kostengünstige Art und Weise gerecht werden zu können. Das Verfahren basiert auf der effizienten Aufarbeitung von bereits verwendeten PET-Behältern, um wiederverwertbares, für die Verpackung von Lebensmitteln geeignetes Kunstharz herzustellen.

"Das Basismodell ist in der Lage, 10 Millionen Pfund bzw. 4.500 metrische Tonnen des Materials rPET pro Jahr zu produzieren. Die Kapazität kann mit Hilfe eines Zusatzmoduls problemlos verdoppelt werden. Zudem schätzen wir, dass die Gesamtbetriebskosten im Vergleich zu anderen rPET-Technologien, bei denen zudem Kapitalinvestitionen von 8 bis 10 Mio. USD anfallen können, um bis zu 40 Prozent niedriger ausfallen", so Steve Hawksworth, Direktir des neu gegründeten Unternehmens PTI Recycling Systems.

Das modulare System eignet sich vor allem für Unternehmen, die daran interessiert sind, ein auf kommerzieller Ebene bewährtes rPET-Produktionssystem zu ihren bestehenden Anlagen hinzuzufügen - und insbesondere für Unternehmen, die in der Vergangenheit mit eingeschränkter Investitionskraft, beschränktem Platzangebot oder Problemen beim Personalaufwand zu kämpfen hatten. Dies betrifft Recyclingwerke, Eigentümer von Marken, Händler, Stadtverwaltungen, etc. Die Anlage benötigt eine Aufstellfläche von weniger als 2.500 Quadratfuss und kann im Bedarfsfall problemlos abgebaut und zu einem neuen Standort transportiert werden.

"Wir vertreten die Philosophie, dass sich unser rPET-Angebot besser für kleinere Aufbereitungsanlagen an verteilten Standorten eignet, als für ein oder zwei Anlagen mit beträchtlicher Kapazität. Wir glauben fest an das Prinzip von "Konsum, Sammlung und Aufarbeitung" auf lokaler Ebene. Durch kürzere Distanzen zwischen rPET-Produktion und Verarbeitern von Kunstharz können Lieferzeit und der ökologische Fussabdruck reduziert werden", erklärte Hawksworth.

Der LNO(TM)c-Prozess stützt sich auf die patentierte "extrem kleine Partikelgrösse"-Technologie von Phoenix. Partikel von winziger Grösse führen im Vergleich zu anderen Prozessen zu einer effizienteren Dekontaminierung und somit zu einem schnelleren Ergebnis und erheblichen Energieeinsparungen. (Der Buchstabe "c" im Markennahmen bezieht sich auf "compacted" (komprimiertes) Harz als Endprodukt.)

Die LNO(TM)c-Technologie führt zu einer höheren Ergiebigkeit bei der Produktion und bietet im Vergleich zu anderen Verfahren ausgezeichnete Farbqualität. Ein weiterer Vorteil besteht in der erhöhten Grenzviskosität (IV) bzw. im Gewicht der Moleküle, die den IV-Werten von unberührten Harzen in besserem Masse entsprechen. Dies führt letztlich zu verbesserten Verpackungen.

Das auf diese Weise produzierte rPET eignet sich geradezu ideal für eine Vielzahl von Getränke- und Lebensmittelverpackungen wie Wasser, kohlensäurehaltige Getränke, Säfte, Obst, Backwaren, Fleisch und Käse. Die angebotenen Verpackungstypen umfassen Flaschen, thermogeformte Behälter und Beschichtungen sowie Trinkbecher, Pflanzenöl und Feinkost-Verpackungen.

Weitere Informationen unter PTI Recycling Systems.

Quelle: ots/PRNewswire

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Artikel vom: 01.07.2009 10:50
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