Das südrussische Gebiet Kursk sucht Kooperationspartner für die Müllverarbeitung, für die Produktion von Biotreibstoffen und für die Herstellung von Baumaterialien, meldet Germany Trade and Invest. Außerdem bieten eine Reihe von Investitionsvorhaben in der Region gute Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Lieferanten. Die Wirtschaftsstruktur ist sehr ausgewogen und das Gebiet daher bislang weniger von der Krise betroffen als andere russische Regionen.
Nach Darstellung des Kontaktbüros Commit gibt es in Kursk bedeutende Erzvorkommen; Erzprodukte machen hier etwa 70 Prozent des Exports aus. Neben dem Energiesektor tragen Metallurgie und Maschinenbau mit je rund 15 Prozent zur regionalen Produktion bei.
Auch die benachbarte Region Belgorod gehört zu den Gebieten in Zentralrußland mit der höchsten Wirtschaftsleistung und dem höchsten Wachstum (2008: 8,4 Prozent). Neben dem Agrar- und Nahrungsmittelsektor bestimmen vor allem die bedeutenden Rohstoffvorkommen die regionale Wirtschaftsstruktur. 40 Prozent der erschlossenen Erzreserven Russlands lagern hier, entsprechend gut ausgebildet sind Bergbau und Metallurgie und der zuliefernde Maschinenbau. Einen nennenswerten Anteil an der Wirtschaftsleistung hat ebenso der Bau- und Nahrungsmittelsektor.
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Programms zur Erschließung von Kooperationsmöglichkeiten im Ausland findet vom 13. bis 18. Juli 2009 eine Unternehmerreise nach Kursk und Belgorod statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.685 €/Person (inkl. Flug, Transfer, Unterkunft und Verpflegung ohne Visagebühren.)
Weitere Informationen zur Delegationsreise und zum Programmablauf sind der Internetseite des Veranstalters zu entnehmen. Zusätzliche Informationen über Kursk inclusive Kontaktanschriften können unter gtai.de abgefragt werden.
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