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Unter Dubais Sonne sei es heiß gewesen - zu heiß, berichteten die Besucher der Frühjahrstagung des Bureau of International Recycling nach ihrer Rückkehr. Da sehr hohe Temperaturen nicht nur auf der arabischen Halbinsel das wirtschaftliche Leben lähmen, könnte auch die Situation der internationalen Recycling­industrie gemeint gewesen sein.

Pixelio/pixelhorste
Die BIR-Berichte nach der Zusammenkunft in Dubai vermittelten einen Eindruck, wie dramatisch schlecht die Geschäfte in den zurückliegenden Monaten liefen. Ablesen ließ sich dies beispielsweise an den stornierten Aufträgen, über die in den Sitzungen der verschiedenen Metall-Fachsparten geklagt wurde. So prangerte der Präsident der „Non-Ferrous Metals Division“, Robert Stein (Alter Trading, USA), das „unakzeptable Verhalten“ und die „völlig unethischen Aktivitäten“ in Asien und anderswo an. Gemeint waren unter anderem chinesische Käufer, die gegen Ende 2008 die unterzeichneten Verträge nicht einhielten. Sie hätten einen „dunklen Schatten“ auf die Reputation der chinesischen Käufer geworfen, räumte nach dem BIR-Report die chinesische Journalistin Lili Shi ein, die in ihrem Heimatland auch als Beraterin tätig ist. Viele andere Unternehmen in China hätten aber ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllt.
Die Marktteilnehmer im Bereich des Fe-Schrotts hatten die gleichen Schwierigkeiten mit ihren Kunden, zumal etliche große Verbraucher wegen der globalen Wirtschaftskrise ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen wollten. Mittlerweile hat sich die Lage jedoch entspannt, wie Christian Rubach (Interseroh Hansa Recycling GmbH), Präsident der „Ferrous Division“, in Dubai informierte. Verantwortlich für diesen Erfolg waren den Angaben zufolge die Verhandlungen von BIR, EFR (European Ferrous Recovery & Recycling Federation) und BDSV (Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen).

Stahlschrott
Während der Sitzung der „Ferrous Division“ berichtete EFR-Präsident Tom Bird (Sims Metal Management) über die jüngsten Marktentwicklungen. Nach seiner Einschätzung müssen die Lagerbestände in der Stahlkette weiter reduziert werden, bevor sich ein Ausgleich in Angebot und Nachfrage erreichen lässt.

Lesen Sie mehr in der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 07/2009, Seite 5 ...

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

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Artikel vom: 02.07.2009 15:54
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