Aus zwei verheerenden Weltkriegen mit allen ihren wirtschaftlichen Folgen konnte sich die neutrale Schweiz erfolgreich heraushalten, doch gegen die derzeitige Weltwirtschaftskrise inmitten weitgehend friedlicher Zeiten ist selbst am Finanzplatz Schweiz kein Kraut gewachsen.
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Zu den großen Enttäuschungen gehörte nach Ruepp die Produktionseinstellung des Zellulosewerks Borregaard im solothurnischen Luterbach. Neben der Kostenexplosion wurde das Ende des Traditionsunternehmens durch den Zusammenbruch am Markt für Spezialzellulose zugunsten textiler Anwendungen herbeigeführt.
Freilich war der generelle Wirtschaftsaufschwung bereits in den vorangegangenen Boomjahren ein Stück weit an der europäischen und schweizerischen Papierindustrie vorbeigezogen. „Für diese Entwicklung“, stellt Ruepp fest, „standen weltweite Überkapazitäten, exorbitante Rohstoffkosten, explodierende Energiepreise und ungünstige Währungsrelationen.“
Absatz nur leicht gesunken
Im internationalen Vergleich kam die Schweizer Papier- und Kartonindustrie 2008 mit einem blauen Auge davon. Das Produktionsvolumen ist im Berichtsjahr stabil geblieben.
Lesen Sie mehr in der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 07/2009, Seite 10 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 02.07.2009 16:07
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