Aufbereitete Kunststoffe brauchen den Vergleich mit Neuware keineswegs scheuen, denn sie sind in ihrer Güte den Primärstoffen ebenbürtig.
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Dass auch das Kunststoffrecycling unter der Wirtschaftskrise leidet, spüren die Unternehmen schon seit Oktober vergangenen Jahres. „Die Industrie, die unsere Kunststoffprodukte einsetzt, hat massiv die Produktion gekürzt. Verlängerung der Ferien, längere Pausen, um die Anlagen zu warten oder auch klassische Anlagenstillstände waren und sind das Instrumentarium dazu“, sagte Scriba vor der Presse in Bonn.
Schwieriger Markt
Seinen Worten zufolge kam der Fernostexport mittlerweile fast zum Stillstand. Preisnotierungen wurden ausgesetzt. Teilweise haben sich die Preise bei bestimmten Kunststoffqualitäten halbiert. Dies führte unter anderem auch zu Insolvenzen bei Kunststoffhändlern.
Problematisch sei, so der bvse-Fachverbandsvorsitzende, dass auch die Preise für Neukunststoffe sehr stark eingebrochen sind und sich daher die Wettbewerbssituation für Sekundärprodukte deutlich verschlechtert habe. Scriba: „Auch wenn wir jetzt eine gewisse Stabilisierung der Preise – auf niedrigem Niveau – feststellen können, hat sich insgesamt die wirtschaftliche Situation für unsere Mitgliedsunternehmen noch lange nicht entspannt.“
Erlöse sollten sich auf dem gefundenen Niveau stabilisieren
Dies spiegelte auch die Umfrage unter den im Kunststoffrecycling tätigen bvse-Mitgliedsunternehmen wider: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres nahm die Erfassungsmenge um acht Prozent ab und die Erlöse brachen um 15 Prozent ein.
Lesen Sie mehr in der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 07/2009, Seite 18 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 02.07.2009 16:13
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