Wertstoffe, die sich beim Transport nicht selbstständig machen, spielen in der Logistikprozesskette eine zunehmend wichtige Rolle. Viele Recycler erkennen die Brisanz, zumal die gesetzlichen Vorschriften immer häufiger überprüft werden. Abzulesen ist dies auch in der steigenden Nachfrage nach Seminaren, Zurrmitteln und Experten.
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| Hermann Suhm |
Häufig sind den Fahrern die physikalischen Zusammenhänge nicht bekannt. Hinzu kommen hoher Preis- und Zeitdruck in der Recyclingbranche, weshalb immer noch zahlreiche Verlader der Bedeutung des Themas Ladungssicherung zu wenig Beachtung schenken. „Viele Lkw sind rollende Bomben“, meint ein Fachmann der zuständigen Berufsgenossenschaft in Hamburg, der bei zahlreichen Havarien als Gutachter zugezogen wird. Bis zu 70 Prozent der Ladungen seien unzureichend gesichert. Auch die Experten beim Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft, die Transportschäden analysieren, kennen die Folgen ungenügend gesicherter Ladung: Wie Fallbeile durchschlagen übereinanderliegende Metallplatten bei Vollbremsung die Fahrerkabine und köpfen im schlimmsten Fall den Fahrer oder tonnenschwere Betonteile rutschen bei Ausweichmanövern von der Ladefläche und erschlagen Passanten.
Lesen Sie mehr in der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 07/2009, Seite 27 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 02.07.2009 17:30
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