Im Auftrag des Bundesumweltministeriums hat das Freiburger Öko-Institut Vorschläge entwickelt, wie man die Klimabilanz von Produkten und Dienstleistungen künftig einheitlich kennzeichnen kann. Mehr als 200 Vertreter aus Wissenschaft, Verbänden, Wirtschaft und Politik haben daher gestern in Berlin auf der Konferenz „CO2-Kennzeichnung von Waren und Dienstleistungen“ über Möglichkeiten für einheitliche „Product Carbon Footprints“ (CO2-Fußabdruck) beraten.
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| Foto: Pixelio / Matthias Balzer |
Grundsätzlich ist es jedoch sinnvoll, für Produkte und Dienstleistungen nicht nur die CO2-Bilanz kenntlich zu machen, sondern alle umweltrelevanten Aspekte herauszustellen – vom Flächenverbrauch bis hin zu Wasser- und Schadstoffbelastungen. So werden beim Umweltzeichen Blauer Engel seit langem alle umweltrelevanten Kriterien berücksichtigt, darunter auch der „CO2-Fußabdruck“. Die Vergabe des Blauen Engels wurde zudem auf besonders klimarelevante Produkte ausgeweitet. Rund 30 Produktgruppen werden in diesem Bereich derzeit bewertet. Bis Ende 2011 sollen 100 Warengruppen und Dienstleistungen, die besonders das Klima schonen, einen Blauen Engel tragen können.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter pcf-project.de sowie unter blauer-engel.de. Quelle: BMU
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Artikel vom: 03.07.2009 06:48
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