Der Energiekonzern hat den französischen Photovoltaik-Projektentwickler Société Conilhac Energies S.A.S. (Conilhac) erworben. Eigenen Angaben zufolge will das Unternehmen die Entwicklung des Solargeschäfts in einem der bedeutendsten Solarmärkte Europas schnell und konsequent fortsetzen.
Düsseldorf – Erst vor wenigen Wochen hatte E.ON die erste eigene Solarmodulfabrik bei Magdeburg sowie den ersten Solarpark in der Südfranzösischen Stadt Le Lauzet eröffnet. Dort werden modernste Photovoltaikmodule auf einer Fläche von 20 Hektar mit einer Leistung von einem Megawatt Solarstrom erzeugen; diese Leistung kann auf bis zu fünf Megawatt ausgebaut werden, wenn eine leistungsfähige Netzanbindung hergestellt ist.
„Conilhac hat bereits erfolgreich Photovoltaikprojekte in Südfrankreich umgesetzt und verfügt über eine gut gefüllte Pipeline mit Vorhaben unterschiedlicher Reife. Durch die Übernahme des Unternehmens gewinnt E.ON kurzfristig Know-how für die Umsetzung von Solarprojekten im industriellen Maßstab“, heißt es in einer Pressemitteilung.
E.ON will bis 2011 acht Milliarden Euro in den Ausbau Erneuerbarer Energien investieren. Ziel sei es, bis 2015 über rund zehn Gigawatt Erzeugungskapazität aus Erneuerbaren Energien zu verfügen. Bis 2030 will E.ON seinen Strom zu 35 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewinnen, 25 Prozent davon überwiegend aus Windkraft, Solarenergie, Biomasse sowie Biogas. Etwa zehn Prozent sollen auf Wasserkraft entfallen.
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