Gestern gaben die Europäische Kommission und die Industrie den Startschuss für die erste Runde zur Einreichung von Forschungsvorschlägen, mit denen 268 Millionen Euro in drei Schlüsselmarktbereiche fließen sollen. Ziel ist, die europäische Wirtschaft wieder anzukurbeln und sie nachhaltiger und wissensbasierter zu gestalten.
Brüssel - Insgesamt sind 3,2 Milliarden Euro für öffentlich-private Partnerschaften in der EU vorgesehen, die neue Technologien im verarbeitenden Gewerbe, in der Baubranche und im Automobilsektor entwickeln sollen. Diese Kooperationen zwischen der Kommission und der Industrie sollen die globale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen ausbauen, den übermäßigen Energieverbrauch von Gebäuden in Europa drosseln sowie neue und nachhaltige Formen des Straßenverkehrs entwickeln. Die drei geplanten Partnerschaften sind Bestandteil des Europäischen Konjunkturprogramms der Kommission, das vom Europäischen Rat im Dezember 2008 unterstützt wurde und darauf abzielt, das öffentliche Interesse mit den Forschungsplänen der Industrie in Einklang zu bringen.
Bereitgestellt werden vorerst 268 Millionen Euro an Forschungsgeldern zur Entwicklung von z.B.
• innovativen Technologien im verarbeitenden Gewerbe sowie für Materialien und Verfahren, mit denen die Produktion bei gleichzeitig niedrigerem Verbrauch an Materialien und Energie sowie bei weniger Abfall gesteigert werden kann;
• energieeffizienteren Gebäuden, einschließlich Neubauten, und einer umweltfreundlicheren Ausstattung bestehender Gebäude, sowie von neuen Materialien und Bautechniken;
• umweltfreundlicheren Autos und intelligenteren Verkehrssystemen, wie der Elektrifizierung des Straßen- und des Stadtverkehrs sowie Forschung bei hybriden Technologien.
Weitere Informationen zu den öffentlich-privaten Partnerschaften:
http://ec.europa.eu/research/industrial_technologies/lists/list_114_en.html
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