Düsseldorf - Gebrauchte Kfz-Ersatzteile, die wiederverwendet werden sollen, erzielen beim Endverbraucher nur dann eine hohe Akzeptanz, wenn ihre Qualität nachprüfbar dokumentiert ist. Dazu müssen Bauteile und Baugruppen gleicher Art, aber von unterschiedlichen Hersteller- oder Fahrzeugtypen, eindeutig zu identifizieren sein. Dies ermöglicht die Richtlinie VDI 4080. Auch legt sie in einer Tabelle Kriterien fest, nach denen sich gebrauchte Kraftfahrzeug-Bauteile aus Personenkraftwagen, Nutzfahrzeugen und Krafträdern nachvollziehbar prüfen und in drei Qualitätsklassen einordnen lassen.
![]() |
| VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt |
Die Richtlinie wendet sich gleichermaßen an Produzenten, Anbieter und Endverbraucher gebrauchter Kfz-Bauteile sowie an Kfz-Sachverständige und fachkundige Personen, die sich mit dem Aus- und Einbau gebrauchter Kfz-Bauteile befassen. Sie bezieht zudem Stellung zum Gesetz über die Entsorgung von Altfahrzeugen (AltfahrzeugG). Hier geht es unter anderem um eine Wiederverwendung von Bauteilen und Baugruppen im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW/AbfG), die auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll ist.
Herausgeber der Richtlinie VDI 4080 ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. Die Richtlinie ersetzt den Entwurf von Mai 2008 und die Ausgabe von Juli 2007. Seit Juli 2009 ist die Richtlinie in deutsch/englischer Fassung für 53,20 Euro beim Beuth Verlag in Berlin, Tel. +49 (0) 30 2601-2260 oder unter vdi.de/richtlinien oder beuth.de erhältlich. Quelle: VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt
Ähnliche Artikel:
Artikel vom: 16.07.2009 06:22
| Zurück |
|



