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Mit rund 4 Millionen Tonnen Gesamtmenge an vermarkteter Steinkohlenflugasche konnte im Jahr 2008 eine weitere Festigung in den Absatzmärkten erreicht werden. Profitiert hiervon haben insbesondere die Anwendungen im Betonbereich: Nutzung von Steinkohlenflugasche, zertifiziert als Bauprodukt nach DIN EN 450. Dies ergaben jüngste Erhebungen des Bundesverbandes Kraftwerksnebenprodukte e. V. (BVK).

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Im Marktsegment Transportbeton und Werkfrischmörtel wurden mit 2,33 Millionen Tonnen leichte Zuwächse verzeichnet (plus 4 Prozent) während im Segment Betonpflaster, -borde, -platten, -steine, -fertigteile und -erzeugnisse mit 0,66 Millionen Tonnen fast das Niveau des Vorjahres erreicht wurde. Bei der Verwendung im Straßen-, Wege-, Erd- und Grundbau konnte ebenfalls mit 168.000 Tonnen ein leichter Zuwachs festgestellt werden (plus 4 Prozent). Geringer als im Vorjahr fielen dagegen die Nutzungen von Flugasche für die Zementherstellung mit 392.000 Tonnen (minus 8 Prozent), im Segment Bergbau/Trockenbaustoffe mit 409.000 Tonnen (minus 34 Prozent) und im Segment Mauersteine/Keramische Erzeugnisse mit 34.000 Tonnen (minus 30 Prozent) aus.

Im laufenden Geschäftsjahr 2009 gehen die im BVK organisierten Vermarkter und Erzeuger von Baustoffen aus Kohlekraftwerken vorübergehend von Mindermengen aus. Verantwortlich hierfür ist eine Reihe von Faktoren, die eine verlässliche Planung derzeit nicht möglich macht. So sind die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ebenso zu bewältigen, wie das Ergebnis von gezielten Energieeinsparmaßnahmen. Der Anteil von Kohle im deutschen Energiemix wird darüber hinaus vom weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen (Wasser, Wind und Sonne), vom (noch) geplanten Ausstieg aus der Kernenergienutzung und von dem Einkauf preiswerter Energie aus dem Ausland abhängen.

Mengen- und Anwendungsentwicklung von Flugasche in Deutschland 1999-2008
Grafik: BVK

Quelle: Bundesverband Kraftwerksnebenprodukte e. V. (BVK)

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Artikel vom: 23.07.2009 08:46
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