Weg von der reinen Abfallbeseitigung, hin zu einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft, in der die Abfallvermeidung und die Wertstoffwiederverwertung den höchsten Vorrang haben - so lauten die Zielvorgaben, wie sie der Freistaat Bayern bereits seit den 1980er Jahren mit dem vierstufigen „Integrierten Abfallwirtschaftskonzept“ verfolgt.
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| Abfallwirtschaftsbetrieb München AWM |
Weniger Restmüll, mehr Verwertung
Im Bilanzjahr 2007 betrug die Gesamtabfallmenge in Bayern 6,29 Millionen Tonnen - eine relativ konstante Zahl, die seit 1990 und trotz Zunahme der Bevölkerung auf heute 12,5 Millionen Einwohner nur minimal schwankt. Hiervon konnte die Wertstoffmenge durch eine verstärkte Mülltrennbereitschaft um etwa 200 Prozent erhöht werden, die Verwertungsquote allein für Haushaltsabfälle stieg zwischen 1990 und 2007 von 30 auf 71,3 Prozent. Lag die Wertstoffmenge 1990 noch bei 116,2 Kilogramm pro Einwohner, sind es im Bilanzjahr 327,0 Kilogramm. Der Restmüllanteil sank im Zeitraum 1990 bis 2007 von 444,5 auf 188,4 Kilogramm pro Einwohner und das Gesamtabfallaufkommen verringerte sich von 560,7 auf 503,2 Kilogramm pro Einwohner.
In den 272 bayerischen Anlagen zur Sortierung, Aufbereitung oder Verwertung von Wertstoffen, Haushaltsabfällen und hausmüllartigen Gewerbeabfällen wurden im Bilanzjahr 1,86 Millionen Tonnen verarbeitet und weitere 0,11 Millionen Tonnen in den anderen Bundesländern sowie in Österreich, der Schweiz, in Bulgarien und den Niederlanden. Zusammen also 1,97 Millionen Tonnen.
Lesen Sie mehr in der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 08/2009, Seite 2 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 30.07.2009 10:09
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