Aktuelle Fünfjahresprognosen besagen, dass die Abfallentsorgung im Freistaat auch weiterhin gesichert ist. Insbesondere bei der Erfassung von Altpapier sei von einer positiven Entwicklung auszugehen: Die geplante flächendeckende Einführung der Papiertonne könnte 2012 zu 82 Prozent abgeschlossen sein.
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| Abfallberatung Landkreis Main-Spessart |
Mit der neuen Deponieverordnung sind zudem erhöhte Anforderungen an den Untergrund und die Basisabdichtung für Deponien einzuhalten. Für einige Deponien bedeutet dies entweder die Stilllegung oder Herabstufung um eine Deponieklasse.
Langfristige Entsorgungssicherheit
Auch wenn im Jahr 2012 in Bayern möglicherweise nur noch 29 Deponien der Deponieklasse I und II existieren, kann mit dem dort vorhandenen Ablagerungsvolumen die Entsorgungssicherheit für Abfälle dieser Deponieklassen langfristig gewährleistet werden, sind sich die Körperschaften sicher. Hiervon sind sieben Deponien der Klasse I und 19 Deponien der Klasse II zuzuordnen. Drei Deponien betreiben Bauabschnitte mit beiden Deponieklassen. An acht Standorten findet seit Mitte 2009 keine Verfüllung mehr statt, da entweder der Betrieb ruht oder die Standorte verfüllt oder stillgelegt sind.
Offen ist, ob mit der im Dezember 2008 in Kraft getretenen EU-Abfallrahmenrichtlinie, mit der das Europäische Parlament neue Ziele zur Wiederverwendung und zum Recyceln von Abfällen vorgibt und die innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden soll, die bislang getroffenen Maßnahmen zur Abfallvermeidung ausreichen oder ob weitere Anstrengungen notwendig sind. Viele Forderungen aus Brüssel wie die getrennte Sammlung von Wertstoffen wurden bereits erfüllt.
Lesen Sie mehr in der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 08/2009, Seite 5 ... Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 30.07.2009 10:17
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