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Das mittelständische Allgäuer Familienunternehmen aus Zaisertshofen in Bayerisch-Schwaben hält auch in schwierigen Zeiten Kurs. Rund 100 Mitarbeiter entwickeln und produzieren hochinnovative Brikettieranlagen in modularer Bauweise für Holz, Metall und andere Reststoffe. Geliefert wird weltweit in über hundert Länder.

Reifendraht-Brikett
RUF GmbH & Co.KG
Vor genau 40 Jahren startete Firmengründer Hans Ruf mit der „Schälhexe“, einer schleppergetriebenen Entrindungsmaschine für die Forstwirtschaft, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, in das heute auch seine Frau Helga sowie die beiden Söhne Roland und Wolfgang eingebunden sind. Neben dem angestammten Firmensitz in Zaisertshofen, der in diesem Jahr um eine zusätzliche Fabrikhalle mit verschiedenen Testmöglichkeiten erweitert wird, unterhält die RUF GmbH & Co. KG noch eine Vertriebsniederlassung in den USA.

Die „Schälhexe“ bildete den Grundstock für die späteren, 1985 erstmals vorgestellten Brikettiermaschinen mit patentiertem Pressverfahren. Entwicklungsleiter Roland Ruf erläutert: „Unsere modular aufgebauten, sehr kompakten Maschinen pressen jedes Brikett einzeln. Dadurch wissen wir genau, wie viel Kraft wir für die verschiedenen Materialien einsetzen. Je nach benötigter Leistung brauchen sie eine Stellfläche von 1,4 bis acht Quadratmeter.“ Dabei spielt das zu verarbeitende Material nur in punkto Leistungsauslegung eine wichtige Rolle. Die eingesetzte Technik ist nahezu gleich.

Die kleinste Maschine vom Typ RAP (RUF Anbaupresse) ist mit einem vier Kilowatt Motor ausgestattet und erreicht – abhängig von Material und Spanart – einen Durchsatz von 20 bis 150 Kilogramm pro Stunde. Die große RUF 90 mit einer Motorleistung von 90 Kilowatt schafft bis zu 3.000 Kilogramm pro Stunde. Die Steuerung erfolgt bei allen Maschinen über eine moderne SPS mit komfortablem Bedien- und Anzeige-Panel. Damit können Anwender aktuelle Betriebszustände ablesen und Einstellungen selbst vornehmen.

Die neue RUF 11

Im Juni 2009 präsentierte RUF eine verbesserte RUF 11 für Holz- und Metallspäne. Ein spezielles Blechkleidgehäuse soll hier für mehr Arbeitssicherheit sorgen. Viel Wert wurde auch auf die Ergonomie und die Gesamtoptik gelegt.

Lesen Sie mehr in der SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 08/2009, Seite 17 ...

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

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Artikel vom: 30.07.2009 10:47
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