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Wien - Wie die ARGE Österreichischer Abfallverbände mitteilte, gibt es derzeit massive Probleme bei der Sammlung von Elektroaltgeräten.Die momentane, durchaus prekäre Situation rührt nach Ansicht des Dienstleisters Umweltforum Haushalt (UFH) daher, dass im vergangenen Jahr ein Mitbewerbersystem weit mehr als vorgeschrieben gesammelt hat und diese Übererfüllung in diesem Jahr sukzessive abbaut. Diese Vorgehensweise wurde erst durch eine Gesetzesänderung im Dezember 2008 ermöglicht.

Plastikabfälle
Foto: Pixelio / mad max
Dadurch resultieren Untererfüllungen der anderen Systeme in den jeweiligen Kategorien, wie es auch beim UFH der Fall ist. Das UFH sieht sich nun also mit den Forderungen konfrontiert, massive Mehrmengen im Vergleich zum bestehenden Marktanteil und den aufrechten Verträgen zu übernehmen.

Das UFH ist zuversichtlich, dass die österreichischen Sammel- und Verwertungssysteme auch künftig ihrer vereinbarten Sammlung gemäß Marktanteil nachkommen und es in weiterer Folge zu keinen derartigen Verzerrungen mehr kommen wird.

Die Regelung: Maximal 10 Prozent durfte ein System pro Sammel- und Behandlungskategorie laut EAG-VO im Jahr 2008 ursprünglich übererfüllen, d.h. mehr als vorgeschrieben sammeln. Diese Regelung diente dem Zweck, Situationen wie die derzeit am Markt stattfindende Nicht-Abnahme von Sammelmassen zu vermeiden. Kurz vor Jahresende 2008 fiel diese 10 Prozent-Hürde.

Quelle: ots

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Artikel vom: 31.07.2009 09:33
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