Die METRAG Aktiengesellschaft kehrte im zweiten Quartal dieses Jahres in die Gewinnzone zurück, berichtete die Firmengruppe, deren Geschäft das Recycling von Stahlschrott und Nichteisen-Metallen ist.
Issum - Nach Angaben des Vorstandssprechers Raik Heinzelmann war es der niederrheinischen Unternehmensgruppe möglich, trotz der anhaltenden Wirtschaftskrise ein positives operatives Ergebnis zu erzielen. Möglich wurde dies den Angaben zufolge durch ein der konjunkturellen Entwicklung angepasstes Kostensenkungsprogramm.
Laut METRAG AG waren die ersten beiden Monate des Jahres besonders schwierig. Seit März steige der Umsatz wieder spürbar. So konnte im zweiten Quartal ein Umsatzzuwachs von 68 Prozent gegenüber dem ersten Quartal erzielt werden, jedoch war es aufgrund des schwierigen Marktumfelds bei weitem nicht möglich, an die Umsätze des Vorjahresvergleichszeitraums anzuknüpfen.
Der Vorstand der METRAG AG kann jedoch eine Entspannung der Marktsituation auf dem Metallmarkt erkennen, die sich in steigenden Kursen an der Londoner Metallbörse LME wiederspiegelt. Exemplarisch sei hier insbesondere das konjunkturabhängige Metall Kupfer zu sehen, so Heinzelmann. Nach einem Einbruch der Kurse von annähernd USD 8.700,00 pro Tonne auf ein Niveau von circa USD 2.800,00 pro Tonne im November 2008 erholten sich die Preise auf fast USD 5.500,00. Auch die Kurse für die börsennotierten Metalle Nickel, Aluminium, Blei, Zinn und Zink konnten sich den Angaben zufolge wieder nennenswert erholen. Selbst Eisenschrotte aller Sorten kosten wieder deutlich mehr als EUR 100,00 pro Tonne.
Für die kommenden Monate rechnet der Vorstand der METRAG Group mit einer weiteren Stabilisierung der Marktsituation. Mit dem Erreichen der Vorjahresumsätze sei voraussichtlich ab Mitte 2010 zu rechnen.
Zur METRAG Aktiengesellschaft gehören die Tochtergesellschaften METRAG Umwelt GmbH und METRAG Consulting GmbH; die Aktien der Gesellschaft werden unter www.valora.de gehandelt.
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