Am 9. und 10. September findet die 14. Tagung Siedlungsabfallwirtschaft Magdeburg (TASIMA14) statt.
Magdeburg – Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Abfall – Wirtschaft – Zukunft“, wobei die zunehmende Verknüpfung von Entsorgungs- und Wertschöpfungsprozessen im Mittelpunkt steht.
Nach Angaben der Organisatoren werden sich die Referenten der TASIMA14 unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:
- Gilt die frohe Botschaft, dass sich Wirtschaftsleistung und Abfallaufkommen voneinander entkoppelt haben, auch bei einer wirtschaftlichen Entwicklung mit negativem Vorzeichen?
- Wie wirken sich Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Entsorgungsmarkt aus und welche Trends werden erwartet?
- Welche Möglichkeiten hat z.B. eine Ressourcenwirtschaft, auf Tendenzen der aktuellen Rohstoffmärkte zu reagieren?
- Juristische Aspekte bestimmen traditionell die strategischen Überlegungen aber auch das Alltagsgeschäft des Abfallwirtschaftlers. Welche Erfahrungen gibt es mit den aktuellen abfallrechtlichen Entwicklungen und womit muss in der Zukunft gerechnet werden?
- Die Deutsche Umwelt- und Entsorgungstechnologie und das damit verbundene Know-how haben international einen hervorragenden Ruf. Welche Erfahrungen gibt es mit dem Transfer von Technologien, Wissen und Leistungen?
- Muss Siedlungsabfallwirtschaft zukünftig auch operativ zunehmend europäisch gedacht werden?
- Wird Deutschland dann zur Müllsenke der Welt und bleiben dabei die Daseinsvorsorge und die Umwelt auf der Strecke?
Als Veranstalter der Tagung fungieren das Umweltministerium des Landes Sachsen-Anhalt, die MHKW Rothensee GmbH und die Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg.
Weitere Informationen: www.ovgu.de/tasima bzw. www.uni-magdeburg.de/tasima
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