„Auch bei uns würde ein solches Gesetz die Wirtschaft ankurbeln, tausende von neuen Jobs schaffen und natürlich die CO2-Emissionen reduzieren. Die Deutschen sind uns hier meilenweit voraus und wir müssen uns beeilen, sie einzuholen.“
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| Pixelio/mad max |
Gemeinsam mit dem US-Kongressabgeordneten Jay Inslee hielt das US-Büro der in Hamburg ansässigen Stiftung gestern in Washington ein politisches Briefing für Kongressabgeordnete und deren Mitarbeiter ab, um über das enorme Potenzial einer Einspeisegesetzgebung zu informieren. Rund 75 Interessierte ließen sich diese Chance nicht entgehen. Auf dem Podium saßen unter anderen Karlynn Cory, Mitarbeiterin des National Renewable Energy Laboratory, und R. James Woolsey.
Woolsey, CIA Chef von 1993 bis 1995, ist Experte für Energiesicherheit und legte die Bedeutung von dezentralen Lösungen für die Energieversorgung dar. „Leider konzentrieren sich die USA bisher viel zu sehr auf große Energieversorger anstatt auf die dezentrale Produktion von Energie, die viel weniger anfällig für terroristische Attacken ist. Die Deutschen sind uns hier meilenweit voraus und wir müssen uns beeilen, sie einzuholen.“
Randy Hayes, US-Direktor des World Future Council, ergänzte: „Das Erneuerbare Energiengesetz in Deutschland oder Spanien ist das weltweit beste Gesetz, um die Produktion von Wind-, Wasser und Sonnenenergie im großen Stil auszubauen. Auch bei uns würde ein solches Gesetz die Wirtschaft ankurbeln, tausende von neuen Jobs schaffen und natürlich die C02-Emissionen reduzieren“.
In einigen US-Bundesstaaten wurden Einspeisegesetze bereits debattiert. Im Februar 2009 hat die Stadt Gainesville in Florida ein Einspeisegesetz erlassen, als erster US-Bundesstaat folgte Vermont im Mai 2009. Damit sich Investitionen in die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energiequellen für amerikanische Privatleute wie Unternehmen bald lohnen, arbeitet der WFC gemeinsam mit US-Partnern auf ein Gesetz auf nationaler Ebene hin.
World Future Council
Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine 50 Mitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von Wissenschaftlern, Parlamentariern und Umwelt-Organisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und fördert ihre Implementierung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Quelle: World Future Council
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Artikel vom: 05.08.2009 20:40
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