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Einwegflaschen aus Kunststoff verdrängen zunehmend Mehrwegflaschen und Getränkekartons vom Markt. Folge: Der Anteil an Mehrweg- und ökologisch vorteilhaften Einweggetränkeverpackungen lag 2007 nur noch bei 54,7 Prozent, berichtet das Umweltbundesamt.

Dessau-Roßlau - Im Jahr 2006 betrug der Anteil 59,8 Prozent. Der wesentliche Grund für den Rückgang: Einwegflaschen aus Kunststoff verdrängen zunehmend Mehrwegflaschen und Getränkekartons vom Markt. Nur bei Bier kann sich die Mehrwegflasche mit 86 Prozent sehr gut behaupten. Wasser wird nur noch zu 47,3 Prozent und Erfrischungsgetränke zu 42,8 Prozent in umweltfreundlichen Verpackungen verkauft. Dies zeigt eine Studie, die die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) durchführte.

„Die Entwicklung geht in die falsche Richtung“, meint UBA-Vizepräsident Dr. Thomas Holzmann. „Denn Mehrwegflaschen und ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen haben gegenüber Dosen und Einwegflaschen deutliche Umweltvorteile.“ So verbrauchten sie auf ihrem Lebensweg weniger Rohstoffe und Energie, obwohl das Sammeln der Einwegflaschen und Dosen mithilfe des Einwegpfandes von 25 Cent sowie das darauf folgende hochwertige Recycling die Belastungen für die Umwelt senken.

Die Studie „Verbrauch von Getränken in Ein- und Mehrwegverpackungen – Berichtsjahr 2007“ mit Tabellen und Abbildungen zu Getränkeverbrauch, Sortenstruktur und eingesetzten Packmitteln steht zum kostenlosen Download bereit unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3832.pdf.

Quelle: Umweltbundesamt

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Artikel vom: 12.08.2009 11:25
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