Bad Homburg - Das Heidelberger ifeu-Institut hat die Ergebnisse einer neuen Ökobilanz zu Restabfallbeuteln vorgelegt. Darin werden Beutel aus Polyethylen, Polyethylen-Rezyklat und solche aus sogenannten Bioplastics in allen relevanten Umweltindikatoren miteinander verglichen.
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| Foto: DSD / Thomas Mayer |
Das Ergebnis der Studie ist eindeutig. Bei allen Umweltindikatoren schneiden Beutel aus recyceltem Polyethylen am besten ab, gefolgt von solchen aus Polyethylen-Neuware. Sogar in den emissionsbezogenen Kategorien wie dem CO2-Ausstoß sind die Polyethylen-Materialien überlegen.
Damit haben sich die ursprünglich vermuteten ökologischen Vorteile von Bioplastics-Materialien bei Restabfallbeuteln nicht bestätigt. Aus Sicht der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. zeigen diese wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Diskriminierungen herkömmlicher Kunststoffe im Rahmen von gesetzgeberischen Maßnahmen in keiner Weise gerechtfertigt sind.
Unabhängig von den Ergebnissen dieser speziellen Ökobilanz sieht die IK für Bioplastics als relativ neue Werkstoffe gute Zukunftspotentiale, insbesondere für spezielle Einsatzgebiete.
Eine Kurzfassung der Ökobilanz kann heruntergeladen werden unter kunststoffverpackungen.de.
Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. ist mit rund 400 Mitgliedern der größte Fachverband auf dem Kunststoffsektor in Europa. Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen ist Trägerverband des GKV und engagiert sich damit auch für die Belange der gesamten Kunststoff verarbeitenden Industrie. Quelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
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Artikel vom: 27.08.2009 08:45
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