Auf dem europäischen Schrottmarkt sollen sich die Bedingungen verbessern, weil Werke wegen der wieder anziehenden Produktion ihre Bestände auffüllen müssen.
Medienberichten zufolge gehen in Europa wieder mehr Hochöfen in Betrieb. So will ArcelorMittal ab September vier stillgelegte Öfen erneut produzieren lassen. Bereits im August hat US-Steel Serbien einen Hochofen mit einer Jahreskapazität von 1,4 Millionen Tonnen wieder in Betrieb genommen. Gleichzeitig sollen aber immer noch etliche Stahlwerke nur zum Teil ausgelastet sein beziehungsweise nicht produzieren.
Das wirkt sich auch auf die europäischen Fe-Schrottpreise aus, die fest geblieben sind. Obwohl die Nachfrage aus islamischen Ländern wegen des Ramadans nachließ, konnte der Handel mit dem Schrottabsatz zufrieden sein. Nach den Meldungen übersteigt das Kaufinteresse sogar das Angebot.
Von türkischer Seite wurden lediglich geringe Mengen gekauft, weil die Bestände aufgrund der jüngsten Zukäufe hoch sind. Im kommenden Monat wird die Nachfrage aus außereuropäischen Ländern wieder steigen, zumal die Werke ihren Bedarf für die Oktoberproduktion decken müssen, so die Erwartungen der Händler.
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