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Nach Ansicht der Nationalen Entwicklungs­agentur in Ungarn hat der Beitritt zur EU dem Land in wirtschaftlicher Hinsicht Glück gebracht. Die Vorteile der EU-Mitgliedschaft zeigten sich vor allem in der weltweiten Wirtschaftskrise, meinte die regierungsnahe „National Development Agency“ (NDA) im Mai dieses Jahres mit Blick auf die fünfjährige Zugehörigkeit zur Euro­­pä­ischen Union. Die von der EU zur Verfügung gestellten Gelder haben nach NDA-Überzeugung geholfen, das Land vor den härtesten Auswirkungen der Krise zu schützen.

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Die ungarische Entwicklungspolitik habe sich ebenfalls auf die neuen Herausforderungen eingestellt. Die erneute Zuweisung der EU-Gelder zwischen den laufenden Programmen zur Entwicklung der Wirtschaft, vereinfachte Ausschreibungsprozesse, ein höherer Grad an Vorauszahlungen, neue Aktionspläne und neue Lösungen: dies charakterisiere die ungarische Entwicklungspolitik, die – mitfinanziert von der EU – in den Modus des Krisenmanagements umschaltete. Für kleine und mittlere Unternehmen, die zwei Drittel der ungarischen Arbeitsplätze stellen, gibt es unter anderem die Möglichkeit, Mikro-Kredite zu erhalten; ein weiteres Instrument ist beispielsweise die Kurzarbeit. Für diese Soforthilfe gab der Staat 1.400 Milliarden Forint aus (100 HUF = 0,375 EUR im Ankauf am 14. August 2009). Weitere 1.800 Milliarden HUF fließen in den Bausektor, wobei in Schulen, Kliniken, städtische Einrichtungen und die Infrastruktur investiert wird.

Umsetzung schreitet schnell voran
Wie die beim Büro des ungarischen Ministerpräsidenten angesiedelte Behörde in ihrem Überschwang weiter mitteilte, schreitet die Umsetzung des neuen nationalen Entwicklungsplans für die Jahre 2007 bis 2013 schnell voran, wobei die EU Fördergelder im Umfang von insgesamt 22,4 Milliarden Euro (etwa 8.000 Milliarden Forint) bereitstellen wird. Ein Teilbereich dieses Plans ist das „Operationelle Programm für Umwelt und Energie“ (Environment and Energy Operational Programme), das bei der EU mit etwa 4,9 Milliarden Euro (100 EUR = 27.223,720 HUF) veranschlagt ist; während die Europäische Union 85 Prozent der Kosten trägt, steuert Ungarn 15 Prozent der Gesamtausgaben bei. Etwas über die Hälfte der Summe – mehr als 2,6 Milliarden Euro – soll in den Bereich „Healthy, clean settlements“ (umweltverträgliche, saubere Siedlungen) fließen, wobei hier die Abfallwirtschaft, die Abwasserbehandlung und die Verbesserung der Trinkwasserqualität gemeint sind.

Ziel der Abfallpolitik ist es, in ganz Ungarn einheitliche Abfallmanagement-Systeme zu realisieren.

Den kompletten Artikel lesen Sie im Fachmagazin SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 09/2009, Seite 18 bis 20 ...

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

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