Nach Meinung von Anna Székely, Geschäftsführerin der Környezetvédelmi Szolgáltatók és Gyártók Szövetsége (Association of Environmental Enterprises - AEE) gibt es in Ungarn noch Potenzial für mehr Recycling und Verwertung.
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| HULLADÉKSORS – The Hungarian Recycling Magazin |
Mit Beitritt zur EU musste die ungarische Regierung eine Strategie entwickeln, um die europäischen Umweltziele zu erreichen. In manchen Gebieten wurden Fristverlängerungen notwendig. Mittelfristig werden die notwendigen Investitionen bereitgestellt.
Besonders die Direktive 91/271/EEC zur Abwasserbehandlung stellte Ungarn vor eine gewaltige Herausforderung. Bis 2015 müssen alle EU-Kriterien aus dieser Direktive erfüllt sein.
Kürzlich wurden die Kriterien der Direktive 1999/31/EC durch das Schließen aller Deponien erfüllt, die nicht dem geforderten Standard entsprachen.
In nächster Zeit besteht die größte Herausforderung in der Implementierung der Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EC bis zum 20. Dezember 2010. Dieser Prozess und die Umsetzung dieser Direktive bieten die Gelegenheit, die komplette Abfallwirtschaft zu verbessern und das Kreislauf-Denken im Lande zu verbreiten.
Wie groß ist in Ungarn der Umweltschutzmarkt und welchen Anteil hat der Abfallbereich?
In Ungarn hat der Umweltmarkt nach Angaben des ungarischen Statistischen Amtes (Hungarian Central Statistical Office) ein Volumen von 363.183 Milliarden HUF, was 1.396,86 Millionen Euro entspricht. Der Anteil der Abfallindustrie (ungefährliche und gefährliche feste Abfälle) an diesem Markt liegt bei 63,88 Prozent (232.000 Milliarden HUF).
Wie viele ungarische Firmen sind in diesem Sektor tätig und wie viele Menschen verdienen mit Entsorgung und Recycling ihren Lebensunterhalt?
Es gibt im Umweltbereich schätzungsweise 2.000 Firmen mit 20.000 Mitarbeitern. Zahlen zu Beschäftigten im Bereich Abfallwirtschaft sind nicht verfügbar.
In Ungarn sollen insgesamt zwölf Abfallwirtschaftszentren für das Sammeln, Sortieren und Behandeln von Abfällen eingerichtet werden. Bis wann muss der Aufbau abgeschlossen sein? Welche Projekte sind realisiert?
Die Investitionen für die Abfallwirtschaftszentren sollten bis 2010 abgeschlossen sein ...
Das komplette Interview lesen Sie im Fachmagazin SEKUNDÄR-ROHSTOFFE 09/2009, Seite 27 bis 29. Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 31.08.2009 12:45
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