Home / Top-News Abfall / Waste Kreislaufwirtschaft / Recycling Management Energie / Energy Märkte / Markets Unternehmen / Companies Forschung / Research Politik / Policy Recht / Law
Archiv
Zurück Impressum
 

Die Nachfrage privater Bauherren nach staatlicher Förderung für Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden ist dieses Jahr noch höher als im bereits sehr nachfragestarken Vorjahr. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee will deshalb die Programme zur CO2-Gebäudesanierung für das laufende Jahr um 750 Millionen Euro aufstocken. Damit werden noch dieses Jahr private Investitionen für Neubau und Sanierung energieeffizienter Gebäude in einer Höhe von insgesamt über sechs Milliarden Euro ermöglicht.

Verklinkerung
Foto: Pixelio / Claudia Zantopp
Tiefensee: "Mit der Aufstockung erreichen wir schnell und unbürokratisch, dass noch dieses Jahr gebaut und saniert wird. Das gibt der Bauwirtschaft die dringend notwendigen Aufträge, um Arbeitsplätze zu erhalten. Das Geld kommt genau dort an, wo es gebraucht wird: bei den kleinen, örtlichen Unternehmen und Handwerksbetrieben."

Die Mittel für die Programme zur CO2-Gebäudesanierung wurden bereits im Rahmen des ersten Konjunkturpakets erheblich erhöht. Die Förderung privater Investitionen in energieeffizientes Bauen über die KfW Bank ist neben der Energieeinsparverordnung zudem das wichtigste Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung im Gebäudebereich.

Der CO2-Ausstoß in Deutschland konnte seit 2006 durch die geförderten Investitionen an Wohngebäuden jährlich um rund 3,2 Millionen Tonnen CO2 reduziert werden. In diesem Zeitraum wurden rund 1,1 Millionen Wohnungen auf einen hohen energetischen Standard gebracht oder neu gebaut. Die Entlastung bei den Heizkosten summiert sich dadurch inzwischen auf fast 1,1 Milliarden Euro. Durch Baumaßnahmen, die durch die CO2-Gebäudesanierungsprogramme möglich wurden, konnten bis zu 220.000 Arbeitsplätze beim Mittelstand und im Handwerk geschaffen oder gesichert werden.

Weitere Details zum Programm sind unter energie-fuer-morgen.de zu finden.

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Ähnliche Artikel:

Artikel vom: 01.09.2009 08:50
Zurück   
© MSV Mediaservice & Verlag GmbH, Bergstr. 16, D-82239 Biburg
Sekundär-Rohstoffe