Die Geschäftsaussichten des börsennotierten Umweltdienstleisters und Rohstoffhändlers INTERSEROH SE haben sich im zweiten Quartal 2009 wieder aufgehellt.
Köln - In einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld für die Recyclingbranche konnte Interseroh den Verlust bis Ende Juni auf -4,2 Millionen Euro reduzieren. Im ersten Quartal dieses Jahres belief sich das EBT auf -9,81 Millionen Euro. Im Ergebnis sind den Angaben zufolge Kosten für erfolgte Restrukturierungsmaßnahmen im Segment Stahl- und Metallrecycling enthalten. „Das Ergebnis-Sicherungs-Programm greift. Wir sind mit unseren Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft auf dem richtigen Weg“, konstatierte Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der INTERSEROH SE.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erwirtschaftete der Geschäftsbereich Stahl- und Metallrecycling einen Umsatz von 371,0 Millionen Euro (Vj.: 910,9 Mio. Euro). Im Segment Dienstleistung belief sich der Umsatz auf 146,2 Millionen Euro (Vj.: 169,0 Mio. Euro) und im Unternehmensbereich Rohstoffhandel auf 70,4 Millionen Euro (Vj.: 119,1 Mio. Euro). Zwischen den Segmenten war ein Betrag von 9,8 Millionen Euro zu konsolidieren (Vj.: 18,3 Mio. Euro).
Der Umsatzrückgang in den Segmenten Stahl- und Metallrecycling sowie Rohstoffhandel ist vornehmlich auf die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niedrigeren Preise für Sekundärrohstoffe sowie eine konjunkturbedingt geringere Nachfrage als im ersten Halbjahr 2008 zurückzuführen, so Interseroh. Das Segment Dienstleistung habe sich erwartungsgemäß und positiv entwickelt. Im Dualen System Interseroh konnten neue Kunden hinzu gewonnen werden.
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