Berlin - Das Bundesumweltministerium will über vier Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Schwenk Zement KG in Mergelstetten (Baden-Württemberg) zur Verfügung stellen. Das Unternehmen plant den bundesweit erstmaligen Bau und Betrieb einer großtechnischen Katalysatoranlage für hohe Minderungsraten von Stickoxid-Emissionen in einem bestehenden Zementwerk. Zudem sollen die Primärbrennstoffe vollständig durch Sekundärbrennstoffe aus Abfällen ersetzt werden.
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| Pixelio / Hermann |
Im Zementwerk Mergelstetten soll der Einsatz von Sekundärbrennstoffen auf 100 Prozent gesteigert und gleichzeitig die Stickstoffoxid- und Ammoniak-Emissionen mit Hilfe der neuen Anlage um 50 Prozent gesenkt werden. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob die bereits in diesem und weiteren Werken angewandte SNCR-Technik (Selective Non-Catalytic Reduction) kostensenkend mit der SCR-Technik kombiniert werden kann. Dies würde weitere Potentiale der Verringerung von Stickstoffoxid-Emissionen erschließen.
Weitere Informationen zum Förderprogramm und zum Vorhaben gibt es im Internet unter bmu.de. Quelle: Bundesumweltministerium
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Artikel vom: 07.09.2009 10:37
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