Die russischen Stahlwerke beginnen anscheinend bereits mit dem Auffüllen ihrer Lager. Medienberichten zufolge ist im russischen Markt lediglich mit der Hälfte des sonst üblichen Schrottaufkommens zu rechnen.
Derzeit finden wenige Abbruchaktivitäten statt, heißt es. Auch die Verschrottung von Fahrzeugen und Maschinen halte sich in Grenzen. Hinzu komme, dass die Krise zahlreiche kleinere Händler gezwungen hat, ihr Geschäft aufzugeben. Weil einige russische Stahlhersteller eine Schrottknappheit im Winter befürchten, haben sie ihre Preise um zehn bis 15 US-Dollar je Tonne erhöht. Insider erwarten, dass andere russische Werke diesem Beispiel folgen werden.
Nach den Angaben sollen sich Stahlproduzenten in Russland für eine Erhöhung der nationalen Exportsteuer auf Schrott ebenso einsetzen wie für die Schließung von Grenzen im Hinblick auf Ausfuhren dieses Sekundärrohstoffs. Darüber hinaus habe die russische Regierung die Umsatzsteuerzahlungen auf Schrottgeschäfte schon im Januar dieses Jahres ausgesetzt, wird berichtet.
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