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Die aktuelle Wettbewerbssituation Deutschlands auf dem Weltmarkt stellt sich dem Vergleich zufolge gut bis sehr gut dar. Sowohl im Bereich der Wassernutzungseffizienz als wesentlichem Aspekt der Nachhaltigkeit als auch im Bereich der Wasserverteilung bzw. Kanalisation, die eher für die technologisch konventionellen Formen der Siedlungswasserwirtschaft stehen, ist die deutsche Industrie ein bedeutender Anbieter mit hohem Zukunftspotenzial. So beurteilen Insider in der neuesten Ausgabe von DVGW energie | wasser-praxis.

Brunnenwasser
Foto: Pixelio / AngelaL
Nach Ansicht zahlreicher Experten scheinen jedoch bereits heute zahlreiche Problembereiche für die Wasserwirtschaft auf, die zukünftig neue Herausforderungen darstellen und daher auch hinsichtlich der so veränderten Nachfrage nach geeigneten Problemlösungen verstärkt beachtet werden müssen. Bisher wurden diese Probleme zumeist in mittelfristig angesetzten Szenarien, die Zeiträume bis 2025 oder 2030 umfassen, betrachtet. Angesichts der Langlebigkeit der Wasser-Infrastruktur kann eine längerfristige Perspektive – etwa bis zum Jahr 2050 – mehr Richtungssicherheit für die künftige Marktentwicklung bieten. Daher hat der Verbund Wasser2050 die von verschiedenen internationalen Forschungsprojekten vorgelegten mittelfristigen Szenarien bis zum Jahr 2050 verlängert.

Das BMBF-Projekt "Wasser2050" untersucht, wie eine Stärkung der deutschen Wasserwirtschaft auf dem Weltmarkt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann. Sich künftig verschärfende Wasserproblemlagen können es der deutschen Wasserwirtschaft erlauben, die Exportchancen auf dem Weltmarkt auszubauen. Systemische Innovationen, die Anwendungszusammenhänge und veränderte Rahmenbedingungen berücksichtigen, werden voraussichtlich verstärkt neben technische Einzellösungen treten.

Der vollständige Artikel kann unter 150-jahre-dvgw.de eingesehen werden.

Quelle: Priv.-Doz. Dr. Thomas Kluge, Dr. Dr. Christian Sartorius, Dr. Harald Hiessl, Dr. Engelbert Schramm, DVGW energie | wasser-praxis 9/2009, S. 106ff

Quelle: Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW)

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Artikel vom: 17.09.2009 10:07
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