Die Trinkwasserversorgung in Deutschland ist im weltweiten Vergleich eine der umfänglichsten, sichersten und zuverlässigsten. Heute blicken wir in Deutschland auf einen Trinkwasseranschlussgrad von über 99 Prozent. Mit einer Wasserverlustquote von unter 7 Prozent und einer Schadensrate von rund zehn Schäden je 100 Kilometer Versorgungsleitung im Jahr bewegt sich die deutsche Wasserwirtschaft im europäischen und internationalen Vergleich auf niedrigstem Niveau. Zu dieser Einschätzung kam Dr.-der Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen e. V., Ing. Andreas Schirmer, in der neuesten Ausgabe der DVGW energie | wasser-praxis.
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| Foto: Pixelio / Thorsten Freyer |
Trinkwasserversorgung - so Schirmer - ist eine Kernaufgabe der Daseinsvorsorge und damit dem Nachhaltigkeitsprinzip verpflichtet. Die kommunale Wasserwirtschaft handelt daher per se zukunftsorientiert. Darüber hinaus ist sie natürlich genauso dem Wirtschaftlichkeitsprinzip verpflichtet. In der Regelwerksarbeit wurde immer schon die technische mit der wirtschaftlichen Seite verknüpft und eine Ausgewogenheit beider Seiten sichergestellt. Angemessene Preise und Gebühren in Verbindung mit einer beispielhaften Versorgungssicherheit und Qualität in der Trinkwasserversorgung sind letztlich Ergebnisse dieser Arbeit.
Nach Ansicht des VKU-Vizepräsidenten ist es eine wichtige Aufgabe der kommunalen Wasserwirtschaft, den Zusammenhang zwischen Aufwand der Trinkwasserbereitstellung und Trinkwasserentgelten in Zukunft deutlicher sichtbar zu machen. Dabei muss der Dialog vor Ort zwischen Verbraucher und kommunalem Versorger geführt werden. Rufe nach einem bundesweiten Ranking führen daher in der Sache vorbei. Sie suggerieren dem Verbraucher einen Markt und formalen Wettbewerb, den es de facto nicht gibt und auch in Zukunft nicht geben kann. Denn Trinkwasserversorgung - so schloss Schirmer - ist eine lokale Aufgabe, deren Organisation vorrangig geografischen und örtlichen Rahmenbedingungen folgt.
Der vollständige Text ist unter 150-jahre-dvgw.de nachzulesen.
Quelle: Dr.-Ing. Andreas Schirmer, DVGW energie | wasser-praxis 9/2009, S. 94f Quelle: Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW)
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Artikel vom: 18.09.2009 10:27
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