Münster - Mit einem Fest für die Mitarbeiter und deren Familien feierte die Haver & Boecker Maschinenfabrik Münster jetzt Jubiläum: das 40-jährige Bestehen des Werkes, dessen Geschichte im Juli 1969 mit dem Kauf der Landmaschinenfabrik J. A. Braun begann. Als 1989 in Oelde der Platz für die Pack- und Siebmontage mit ihren unterschiedlichen Fertigungsmethoden zu knapp wurde, wurde die Siebmaschinenproduktion schrittweise nach Münster verlagert. Die Konzentration aller Aktivitäten der Aufbereitungstechnik am neuen Standort führte zu einem großen Innovationsschub in diesem Geschäftsbereich; viele Neuentwicklungen ließen das Siebmaschinenprogramm stetig anwachsen.
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| Foto: Haver & Boecker |
Aktuell wird das Geschäftsfeld der Siebmaschinenfabrik in Münster um den Bereich Pelletiertechnik erweitert. Auch bei dieser Technik, die bislang vorrangig für die Eisenerzaufbereitung interessant war, steht der Umweltschutz im Vordergrund. Auf riesigen Tellern mit einem Durchmesser von 7,5 m und einer Leistung von 150 t/Std. wird zuvor aufbereitetes Feinsterz zu weiterverwertbaren Pellets verarbeitet. Diese Technik kann aber auch noch in anderen Gebieten, wie z. B. der Düngemittelgranulierung, Anwendung finden. In Kooperation mit der Tochtergesellschaft Haver Engineering Meißen, die prozesstechnische Lösungen und Maschinen in den Bereichen Aufbauagglomeration, Pelletieren und Reinigungsmaschinen für Baustoffe und mineralische Stoffe entwickelt, wird in dieser Sektor weiter gearbeitet.
Es wird gleichzeitig Schwerpunktthema auf der bauma 2010 in München sein. Quelle: Haver & Boecker Maschinenfabrik
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Artikel vom: 23.09.2009 11:01
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