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Medienberichten zufolge hat die Nachfrage nach Schrott nachgelassen, wodurch die Preise unter Druck geraten sind. Nach den Erfahrungen von Unternehmen des Metallhandels kaufen türkische Stahlwerke derzeit weniger Material ein und setzen auf diese Weise niedrigere Preise durch.

Foto: SR-Archiv
Diese Situation ist mittlerweile auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten. Das gilt beispielsweise für Spanien ebenso wie für skandinavische Länder. Aus Schweden wurde ein Preisverfall von fast 20 Euro für eine Schrottsorte gemeldet, die mit HMS 1/2 (80:20) vergleichbar ist. Im niederländischen Rotterdam sind die Preise um bis zu 15 US-Dollar gesunken (FOB Rotterdam). Exportangebote sollen bei 180 Euro pro Tonne frei Werk liegen.

In Händlerkreisen sind sich die Marktteilnehmer nicht einig, wie sich die Preise entwickeln werden. Während die einen auch in den kommenden Wochen einen Abwärtstrend erwarten, glauben die anderen fest an eine Preiserholung. Nachrichten aus Russland, wo derzeit die Bestände für die Wintermonate aufgestockt werden, scheinen den Optimisten Recht zu geben.

Quelle: Recyclingportal

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Artikel vom: 02.10.2009 13:43
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