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In kaum einem Bereich wirkt sich das Recycling so vorteilhaft aus wie in der Metallerzeugung.

SR
Nach der jüngsten Analyse des „Worldwatch Institute“ in Washington DC hat der Einsatz des Sekundärrohstoffs Schrott bei der Stahlerzeugung einen günstigen Einfluss auf den Energieverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgase. Wie der Autor Michael Renner konstatiert, betrug die weltweite Stahlproduktion im Jahr 2008 fast 1,4 Milliarden Tonnen, wobei dieser industrielle Prozess sehr viel Energie benötigt. Deshalb ist die Stahlherstellung für fünf bis sechs Prozent der globalen Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) im Hinblick auf menschliche Aktivitäten verantwortlich und hat einen Anteil von 27 Prozent an den Emissionen aus der produzierenden Industrie. Bei der Erzeugung einer Tonne Stahl aus Primärmaterial werden durchschnittlich etwa 1,7 Tonnen CO2 in die Atmosphäre entlassen; ist Schrott der eingesetzte Rohstoff, liegt der Energieverbrauch im Vergleich dazu zwischen 40 und 75 Prozent niedriger.

Technologischer Fortschritt führte dazu, dass die Stahlindustrie in manchen Ländern die Energieeffizienz erhöhen und damit die Kohlendioxid-Freisetzung eindämmen konnte. Als besonders energieeffizient gelten laut Renner die Stahlwerke in Deutschland, Italien, Japan und Südkorea. Russland und vor allem die Ukraine nutzten veraltete Öfen, während Indien minderwertige Kohle als Energiequelle einsetze. Auch die chinesischen Stahlwerke verwendeten noch ineffiziente Anlagen; das Land sei aber bestrebt, seine Industrie zu modernisieren.

Den ganzen Artikel lesen Sie im Fachmagazin SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 10/2009, Seite 10!

Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE

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Artikel vom: 02.10.2009 16:43
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