Laut Ruggero Alocci von Alocci Rappresentanze Industriali ist die weltweite Rezession zwar beendet, aber es wäre nicht klug, auf eine schnelle Erholung zu warten.
Genua – Anfang September haben die italienischen Werke ihre Schrottpreise um 25 bis 30 Euro pro Tonne erhöht, um damit einen Ausgleich zu den bereits im August gestiegenen internationalen Preissteigerungen zu schaffen. Die starke Lieferleistung der inländischen Händler hat innerhalb kurzer Zeit die Lager der Werke gefüllt. Konsequenterweise begannen die Preise bis jetzt wieder zu sinken. Die Werke klagen über kurzfristigen Bestellungen und die Produktion ist daher auf Nacht- und Feiertagsschichten begrenzt. Da das Preisniveau in
Deutschland und Frankreich höher ist, gab es nur wenige Verträge mit deutschen oder französischen Lieferanten.
Die offiziellen Durchschnittspreise der Stahlwerksvereinigung im September (EUR/Tonne):
Neue Blechabfälle E 8:
• aus Italien: 180
• aus Frankreich: 200
• aus Deutschland: 200
Shredder E 40:
• aus Italien: 205
• aus Frankreich: 210
• aus Deutschland: 210
Abbruchschrott E 3:
• aus Italien: 195
• aus Frankreich: 210
• aus Deutschland: 210
Die Oktoberpreise werden sowohl von der niedrigen Stahlproduktion als
auch der schwachen Nachfrage nach Schrott bestimmt.
Roheisen/HBI
Wegen der Differenz zwischen den geforderten Preisen und den Wünschen der Käufer gab es nur wenige Abschlüsse. Die Käufer warten weiter auf niedrigere Preise.
Stahl
Der Markt ist ruhig.
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