Anfang Oktober fand ein Treffen der DGAW Frauennetzwerkgruppe zum Thema Gender Mainstreaming in der Abfallwirtschaft statt. Hierzu konnten drei hochkarätige Referentinnen gewonnen werden. Das gut besuchte Treffen wurde von der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e. V. (DGAW) und den Bremer Entsorgungsbetrieben, Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen organisiert.
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Dr. Ines Weller, Professorin am Zentrum Gender Studies und am Forschungszentrum Nachhaltigkeit der Universität Bremen, referierte über die Bedeutung von Gender Mainstreaming bei der Beantragung von zu fördernden Projekten. „Bei der Frage nach der Rolle der Geschlechter wurden oftmals neue und andere Schwerpunkte zum Beispiel bei der Entwicklung neuer Technologien gesetzt,“ berichtete Frau Weller aus ihrer Berufspraxis. „Gerade in der männerdominierten Abfallwirtschaft ist es wichtig die Frage zu stellen, ob Techniken und Abfallsysteme für beide Geschlechter gleich funktionieren“, so die Professorin.
Dr. Irmgard Schulz, Wissenschaftlerin und Mitbegründerin des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt a. M., referierte über konkrete Beispiele von Gender Mainstreaming. In der Praxis wird Gender Mainstreaming als Top Down Strategie vor allem im öffentlichen Dienst angewendet. Als freiwilliger Ansatz in Unternehmen in der Privatwirtschaft betreiben größere Unternehmen Diversity Management. Hier hilft - so die Referentin - Diversity Management bei der Auswahl und Einstellung von Personal, bei der Karriereförderung und Weiterbildung, bei der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und zur Verhinderung von Mobbing und Diskriminierung. Quelle: DGAW / Bremer Entsorgungsbetriebe
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Artikel vom: 12.10.2009 10:37
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