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Herford - Vor wenigen Tagen wurden die Gewinner des Dritten Recycling Designpreises 2009 ausgezeichnet. An dem Recycling-Designwettbewerb, der sich als einziger bundesweit mit Ressourcenschonung und Kohlendioxyd-Reduzierung auseinandersetzt, hatten sich etwa 220 junge Gestalterinnen und Gestalter beteiligt. Insgesamt 21 von rund 250 eingereichten Arbeiten wurden von den Juroren gewürdigt und zunächst im Herforder Museum Marta (Zeitgenössische Kunst und Design) präsentiert und ausgestellt.

Garderobenobjekt "Hängaa" von der Krefelder Designstudentin Jennifer Skibbe
Foto: Hochschule Niederrhein / idw
Der 1. Preis des mit 2.500 Euro dotierten Wettbewerbs ging an den Designer Grzegorz Cholewiak für seine Entwicklung „Patery“, eine Serie von Glasschalen, für deren Herstellung das Bildschirmglas ausgedienter Fernsehgeräte weiterverwendet wurde.

Mit dem zweiten Platz würdigten die Juroren das Projekt „ad to light“, für das die Entwickler Neonröhren und weitere Materialien ausgedienter Werbeanlagen neu nutzen. Ebenso wurden „The Røhrichs“, für das Restabschnitte verschiedener Rohrtypen aus dem Tiefbau weiterverwendet werden, und der Entwurf „Disk-o-Kugel“ hervorgehoben, eine Lampe aus Alt- oder fehlproduzierten CD- und DVD-Silberlingen.

Besonders wegen seiner Einfachheit erwähnenswert: eine Garderobe namens "Hängaa" einer Designstudentin der Hochschule Niederrhein. Der Kleiderhalter besteht selbst nur aus Kunststoff-Bügeln.

Ab dem 5. Oktober wird die Ausstellung in Stilwerk-Designcentern in Berlin und Hamburg und später im Umweltbundesamt Dessau und im Designmuseum Gent gezeigt.

Mehr Informationen unter recyclingboerse.org.

Quelle: Arbeitskreis Recycling e.V. Recyclingbörse / Hochschule Niederrhein

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Artikel vom: 12.10.2009 12:23
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