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Der Straßenbelag der Zukunft könnte ganz anders aussehen als der, den wir bisher von Autobahnen und Bundesstraßen gewohnt sind. Dass es an neuen Ideen nicht mangelt, zeigt ein Projekt des US-Unternehmens Solar Roadways. Die im US-Bundesstaat Idaho beheimatete Firma will sämtliche Straßen des Landes mit drei mal drei Meter großen Solarzellen pflastern und prüft gerade mit staatlicher Unterstützung die Realisierungschancen dieses Vorhabens.

Landstraße mit Solarzellen
Foto: Pixelio / Rainer Sturm /
Montage Kroll / Recyclingportal
Für den Wechsel von Asphalt zu Solarzellen liefert Solar Roadways zwei stichhaltige Argumente: Erstens sei das Straßennetz der USA derzeit ohnehin in einem schlechten Zustand und müsse generalsaniert werden. Zweitens habe man errechnet, dass das Verfahren von Solar Roadways das Dreifache des derzeitigen Stromverbrauchs der USA decken könnte.

Die Technik würde Sonnenlicht, das auf die Glaspanels unter dem rollenden Verkehr fällt, über Kondensatoren im Inneren in Strom umwandeln. Einziges Problem ist die Stabilität der neuen Straßenbau-Technologie. Die Solarzellen müssen auch schwere Trucks tragen können und zudem bei Regen bzw. Schneefall rutschfest sein. Das US-Verkehrsministerium fördert das Projekt vorerst mit 100.000 Dollar (69.000 Euro).

Weitere Informationen sind auf der Webseite von Solar Roadways zu finden.

Quelle: UFH

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Artikel vom: 28.10.2009 11:26
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