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Frohnleiten/Almelo - Die Komptech-Gruppe, Spezialist für die Behandlung fester Abfälle und holziger Biomasse mit Hauptsitz in Frohnleiten (Österreich), expandiert weiter und hat sich die Option auf eine Mehrheitsbeteiligung am niederländischen Anlagenbauer Waste Treatment Technologies B.V.(WTT) gesichert. „Wir erweitern damit unsere Kompetenz im Bereich der Stationärtechnik zur biologischen Behandlung von Abfällen“, begründet Komptech-Firmengründer und Geschäftsführer Josef Heissenberger die unternehmerische Entscheidung.

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Komptech GmbH
Die Kooperation zwischen dem österreichischen Maschinenbauer und dem niederländischen Anlagenbauer, die im Jahr 2003 mit dem Bau der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage in Frohnleiten (Österreich) begann, wird mit diesem Schritt deutlich intensiviert. Herausragende Synergieeffekte für beide Unternehmen sieht der Geschäftsführer vor allem im Segment Vergärungsanlagen: „Die Vergärung von biologischen Abfallstoffen zu Biogas, das anschließend zur Stromerzeugung eingesetzt wird, hat viel Potenzial für die Zukunft. Hier ist Komptech als ein international führender Technologieanbieter. für Maschinen zur Aufbereitung von fester und flüssiger Biomasse eine gefragte Größe. Das Produktportfolio des österreichisch-deutschen Herstellers umfasst Maschinen zur Zerkleinerung, Separation und zur Kompostierung von festen Abfällen und holziger Biomasse.

Auch Berthil Lubbers, Geschäftsführer der WTT, begrüßt die optionale Mehrheitsbeteiligung der Komptech-Gruppe an dem niederländischen Anlagenbauer. „Durch das dichte Komptech-Vertriebsnetz können wir unsere Geschäftsaktivitäten in Europa noch stärker ausbauen“, unterstreicht er. Die Zukunftsmärkte für WTT befinden sich in Westeuropa und dort speziell in Großbritannien. Auch aus Osteuropa hat das Unternehmen bereits Aufträge über die Planung und Umsetzung von Vergärungsanlagen erhalten.

Wie erfolgreich beide Unternehmen bereits kooperieren, zeigt das aktuelle Projekt in Wrexham, im Nordosten von Wales. Dort errichten Komptech und WTT eine Tunnelkompostierungsanlage mit einem Gesamtvolumen von rund neun Millionen Euro.

Quelle: Komptech GmbH

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Artikel vom: 29.10.2009 09:50
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