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Düsseldorf - Die nordrhein-westfälische Abfallwirtschaft hat in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Wandel hin zur Kreislaufwirtschaft vollzogen: Während in früheren Jahren Abfälle auf Deponien gebracht wurden, wird heute darauf gesetzt, die nutzbaren Wertstoffe aufzubereiten und wieder zu verwenden. Umweltminister Eckhard Uhlenberg: „Die natürlichen Ressourcen sind begrenzt und die Rohstoffpreise steigen. Darauf können und müssen wir mit einer noch stärkeren Nutzung von Abfällen als Rohstoff- und Energiequelle reagieren. Der Abfall von heute ist der Rohstoff von morgen.“

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NRW Umweltministerium
Eine neue Broschüre des Umweltministeriums beschreibt die aktuelle Entwicklung in der Abfallwirtschaft und stellt die Schwerpunkte der nordrhein-westfälischen Abfallpolitik vor. Die Kreislaufwirtschaft ist für ein dicht besiedeltes und industriell geprägtes Land wie Nordrhein-Westfalen besonders wichtig. Neben Wertstoffen und Restabfällen aus privaten Haushalten fallen bei Baumaßnahmen und in der Industrie Abfälle an. Auch bei Umweltschutzmaßnahmen wie bei der Behandlung von Abwasser oder Abluft sowie bei der Sanierung von Altlasten entstehen Abfälle, die umweltverträglich entsorgt werden müssen.

Zusätzlich hat das Umweltministerium eine Broschüre mit der Kurzfassung der Studie „Ressourcen- und Klimaschutz in der Siedlungsabfallwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht. Hier werden unter anderem Optimierungsmöglichkeiten zur Verminderung von Treibhausgas-Ausstoß aus Müllverbrennungsanlagenund die verbesserte Behandlung von Bio- und Grünabfällen aufgezeigt. Die Studie verdeutlicht so die Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft zur Kreislaufwirtschaft.

Die Broschüren „Im Abfall steckt viel drin – Kreislaufwirtschaft in Nordrhein-Westfalen“ und die Kurzfassung der Studie „Ressourcen und Klimaschutz in der Siedlungsabfallwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen“ stehen zum Herunterladen unter umwelt.nrw.de bereit und sind kostenlos erhältlich beim Infoservice des Umweltministeriums unter der Telefonnummer 0211/4566 -666, per Fax unter 0211/4566 -388 oder per E-Mail unter infoservice@munlv.nrw.de.

Quelle: NRW Umweltministerium

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Artikel vom: 30.10.2009 11:19
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