Im Hinblick auf Altpapier-Lieferungen ist Deutschland für chinesische Einkäufer nicht die erste Adresse in Europa. Dies könnte sich aber ändern, wenn es die britischen Unternehmen nicht schaffen, die Qualität des Sekundärrohstoffs zu verbessern.
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| Foto: SR |
Der Außenhandel mit China ist derzeit jedoch erheblich erschwert, weil in einigen chinesischen Häfen wie Shanghai, Xiamen und Xingang jeder Altpapier-Container inspiziert und die Qualität der Ware geprüft wird. Nach Berichten aus Fachkreisen soll das aus Großbritannien gelieferte Altpapier den Stein ins Rollen gebracht haben. In jüngster Zeit habe die Qualität des britischen Materials abgenommen und es enthalte Störstoffe, wird beispielsweise ein Marktteilnehmer zitiert.
Damit ist anscheinend eine Entwicklung eingetreten, die Peter Seggie, bei CPI zuständig für den Altpapierbereich, bereits im April dieses Jahres vorhergesehen hatte: 2009 sei ein sehr schwieriges Jahr für die britischen Altpapierunternehmen, denn das Altpapieraufkommen werde infolge der Rezession zurückgehen und zu einem „Qualitätsdruck“ führen. In diesem Zusammenhang vertrat er die Auffassung, dass die Sammelmengen aus den bestehenden Quellen geringer ausfallen werden; solle das erreichte Erfassungsniveau gehalten werden, seien weitere Altpapierquellen zu erschließen. Peter Seggie rechnete mit einem Domino-Effekt auf die Kosten und Qualitätskontrollen der Sammelunternehmen, falls die internationale Nachfrage weiter sinkt und die Einnahmen der Betriebe unter Druck geraten ...
Lesen Sie mehr in der aktuellen SEKUNDÄR-ROHSTOFFE Ausgabe 11/2009, Seite 14 … Quelle: SEKUNDÄR-ROHSTOFFE
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Artikel vom: 04.11.2009 11:43
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