Die Bleibatterie hat Zukunft. Darauf vertraut man bei Berzelius fest. So konnte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich am vergangenen Freitag neue Anlagen zur Technologieoptimierung bei der Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH in Freiberg eröffnen. Das zur Berzelius-Gruppe gehörende Unternehmen recycelt ausgediente Blei-Säure-Akkus, wie sie hauptsächlich als Starterbatterien in PKW Verwendung finden.
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| Foto: SR |
Starterbatterien mit Blei sind im PKW nach wie vor konkurrenzlos und dabei äußerst umweltfreundlich, denn sie werden zu nahezu 100 Prozent recycelt. Die Berzelius-Gruppe ist dabei einer der Akteure am Markt, der die gebrauchten Starterbatterien vollständig, also auch den enthaltenen Kunststoff und die Säure, recycelt. Äußerst kritisch beurteilt man daher die erneute Überprüfung des Anhangs II der EU-Altfahrzeugrichtlinie: Umweltmanager Stefan Buch: „Weshalb man in Brüssel so vehement an einem Verbot der Bleibatterie arbeitet, ist mir – mit Verlaub gesagt – ein Rätsel. Die potenzielle Zerstörung eines funktionierenden Industriezweigs kann und soll nicht der Weg der EU-Politik sein.“ Buch, der den Vorsitzenden der Geschäftsleitung Dr. Reinhard Püllenberg vertrat, bat die deutsche Politik um entsprechende Unterstützung.
Die Berzelius-Gruppe mit Hauptsitz im rheinischen Braubach, direkt unter der bekannten Marksburg, ist eines der größten Bleirecycling-Unternehmen weltweit. Das 1996 aus der Rheinischen Zinkgesellschaft hervorgegangene Traditionsunternehmen steht für einen einzigartigen Recyclingkreislauf von Bleibatterien und die Herstellung von Blei, Bleilegierungen, Silber, Schwefelsäure, Natriumsulfat und Polypropylen-Compounds. Der eigene Fuhrpark und ein bundesweites Logistiknetzwerk stellen die lückenlose Erfassung gebrauchter Bleibatterien sicher. Quelle: Redaktionsbüro LEIF KUBIK
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Artikel vom: 17.11.2009 09:44
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