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Bonn - Die kürzlich von der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM) erstellte Studie zur Wirksamkeit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung belegt nach Meinung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. deren Scheitern.

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Wenn nach wie vor von einer Unterlizensierungsquote von 35 Prozent für Leichtverpackungen auszugehen ist, dann spricht dieses Ergebnis "eine ganz klare Sprache". Die altbekannten Rufe, jetzt den Vollzug weiter zu verbessern oder die Qualitätssicherung ernst zu nehmen, werden die Probleme ebenso wenig lösen wie eine 6. Novelle der Verpackungsverordnung.

Das Grundübel der immer noch vorhandenen Umgehungsmöglichkeiten ist nicht effizient abgestellt worden mit der Folge, dass sich große Teile der Verpflichteten sich eben dieser Pflichten auf Kosten ihrer Wettbewerber entziehen. Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. tritt daher dafür ein, endlich einen Schlussstrich zu ziehen.
 
"Alle bisherigen Versuche Verbesserungen zu bewirken, haben keinen Erfolg gehabt. Die ständigen Diskussionen, die ständigen Streitereien, die Unfähigkeit der Dualen Systeme, sich auf einheitliche Standards zu einigen, zeigen, dass das momentane System nicht reformfähig ist", erklärt Burkhard Landers und fordert weiter: "Die Beteiligte sollten jetzt den Mut für einen ernsthaften Neuanfang aufbringen, der die Verpackungsentsorgung in Deutschland neu strukturiert und eine faire und dauerhafte Arbeitsbasis für alle Wirtschaftsbeteiligte ermöglicht".

Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.

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Artikel vom: 23.11.2009 13:09
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