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Berlin - Eurosolar e.V. und der Weltrat für Erneuerbare Energien (WCRE) haben die vierte International Renewable Energy Storage Conference (IRES) veranstaltet. Experten aus dem In- und Ausland diskutierten in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin über die technischen Möglichkeiten und Entwicklungsfortschritte der Speicherung von aus regenerativen Quellen erzeugter Energie. Die Veranstaltung fand wie in den Vorjahren in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW statt.

Strommasten
Foto: Pixelio / Manfred Schimmel
Norbert Hüttenhölscher, Leiter der EnergieAgentur.NRW, sieht „das Ziel der Energieautonomie weltweit als politisches, technologisches und wirtschaftliches Konzept. Aktuell geht es darum, Hemmnisse für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu beseitigen. Maßgebend für weitere Fortschritte bei der Nutzung Erneuerbarer Energien ist aber die Optimierung der Speichertechnologie“, sagt Hüttenhölscher. „Bemerkenswert ist, dass aus der Energieregion NRW hierzu starke Impulse aus Wirtschaft und Wissenschaft geleistet werden.“

Die fluktuierende Verfügbarkeit von Solar- und Windenergie führt dazu, dass die Strom- und Wärmeerzeugung aus diesen Quellen nicht zu jeder Zeit gewährleistet ist: Wind weht nicht ständig, Sonnenlicht ist nicht immer in der gleichen Intensität vorhanden. Daher müssen neben einer intelligenten Vernetzung des gesamten Spektrums Erneuerbarer Energien Speicher zur Verfügung stehen. „Die Entwicklung der Speichertechnik ist schon weiter als vielfach angenommen“, erklärt Hermann Scheer, Vorsitzender von Eurosolar und Präsident des WCRE. „Speichersysteme werden immer leistungsfähiger und günstiger. Sie schaffen weltweit neue Märkte für Erneuerbare Energien und beschleunigen deren Einführung.“

Bei der diesjährigen IRES-Konferenz ging es unter anderem um die dezentrale Energieerzeugung und -speicherung in Gebäuden und Siedlungen sowie um die Auswirkungen auf Energieflüsse und –märkte. Die IRES zeigte die technologische Bandbreite für die chemische Stromspeicherung für stationäre und mobile Anwendungen, mit Lithium-Ionen-, Redox-Flow- und Natriumschwefelbatterien sowie Wärmespeicher für einen hohen solaren Deckungsgrad und die sinnvolle Nutzung von Abwärme. Die Referenten kamen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, der Schweiz, den Niederlanden und weiteren Ländern.

Eurosolar und der Weltrat für Erneuerbare Energien (WCRE) hatten 2006 eine internationale Konferenzserie gestartet, die der Entwicklung des Speicherpotenzials und der Profilierung ihrer Anwendungen dient. Nach den erfolgreichen Veranstaltungen 2006, 2007 und 2008 fand nun die vierte Konferenz dieser Reihe statt. Weitere Informationen über eurosolar.org und energieagentur.nrw.de.

Quelle: Eurosolar / Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V.

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Artikel vom: 26.11.2009 10:05
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